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		<title>Lebendige Traditionen in Schweizer Pärken | Netzwerk Schweizer Pärke</title>
		<link>https://www.parks.swiss/?id=171</link>
		<description></description>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2026 07:20:02 +0200</pubDate>
		<category>Netzwerk Schweizer Pärke</category>
		<item>
			<link>https://www.parks.swiss/de/engagement/was-wir-tun/fuer-die-gesellschaft/lebendige-traditionen/gemeinwerk-auf-der-alp-289</link>
			<title>Gemeinwerk auf der Alp</title>
			<description>&lt;p&gt;Das Gemeinwerk wird hauptsächlich zur Pflege der Bergweiden und zur Verhinderung der Vergandung durchgeführt. Die Landwirt:innen sind jedoch heutzutage mit zahlreichen neuen Herausforderungen konfrontiert. Beispielsweise sind dies die erschwerten Bedingungen der Berglandwirtschaft, oder der Klimawandel. Sie stossen dabei an ihre Grenzen und haben weniger Zeit für gemeinschaftliche Arbeiten. Ohne die sorgfältige Pflege der Weiden sinkt die Qualität des Tierfutters, der Landschaft und der Biodiversität. Der Parc Ela hat daher ein Pilotprojekt zusammen Landwirt:innen und einer Sekundarschule durchgeführt. Das Ziel: Wissen über das Gemeinwerk zu vermitteln und die Jugendlichen für desen Bedeutung zu sensibilisieren. Weiter sollen die Schüler:innen aber auch die Landwirt:innen mit ihrer Arbeit auf der Weide unterstützen. Das Projekt war ein voller Erfolg wird aufgrund des grossen Potentials fortgesetzt.&lt;/p&gt;

&lt;div class=&amp;quot;accordeon&amp;quot; style=&amp;quot;background:#eeeeee;border:1px solid #cccccc;padding:5px 15px;&amp;quot;&gt;
&lt;h4 aria-expanded=&amp;quot;false&amp;quot; class=&amp;quot;accordeon_title_selector&amp;quot; tabindex=&amp;quot;0&amp;quot;&gt;Die Alpsaison&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&amp;quot;https://www.lebendige-traditionen.ch/tradition/de/home/traditionen/alpsaison.html&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Die&amp;nbsp;Alpsaison&amp;nbsp;&lt;/a&gt;ist in der Liste der lebendigen Traditionen der Schweiz aufgeführt. Sie wird in allen Bergregionen des Landes mit teilweise sehr unterschiedlichen Voraussetzungen praktiziert und spielt dort seit Jahrhunderten eine wichtige soziale, kulturelle und wirtschaftliche Rolle. Zwischen Mai und Oktober sömmern die Herden jeweils auf der Alp und pflegen deren charakteristische Landschaften. So wird es möglich, dass die Landwirt:innen vorzügliche und weit über die Landesgrenzen hinaus bekannte regionale Produkte produzieren können.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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			<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.parks.swiss/de/engagement/was-wir-tun/fuer-die-gesellschaft/lebendige-traditionen/unser-kulturerbe-290</link>
			<title>Unser Kulturerbe</title>
			<description>&lt;p&gt;Der Regionale Naturpark Schaffhausen hat für seine Standortgemeinden ein Inventar zum historischen und traditionellen baulichen Erbe erstellt. Die Dossiers pro Dorf umfassen die Geschichte der wichtigsten Gebäude, ihre Rolle und Einfluss auf das Leben der Menschen damals und heute, aber auch die über Generationen überlieferten, identitätsstiftenden Fertigkeiten, die beim Bau angewendet wurden. Die kostenlosen Dokumente sind für Guides, Schulen, Tourismusbüros und Weitere bestimmt. Sie füllen damit eine Wissenslücke über das Kulturerbe und die Baukultur im Park.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&amp;quot;https://naturpark-schaffhausen.ch/de/bildung-kultur/baukultur.html&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Link zu den Inventaren&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
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			<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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		</item>
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			<link>https://www.parks.swiss/de/engagement/was-wir-tun/fuer-die-gesellschaft/lebendige-traditionen/das-torree-kit-des-naturparks-doubs-288</link>
			<title>Das Torrée-Kit des Naturparks Doubs</title>
			<description>&lt;p&gt;In Zusammenarbeit mit regionalen Produzenten und verschiedenen Partnern hat der Naturpark Doubs ein Kit zusammengestellt, mit dem du deine Torrée organisieren und vorbereiten kannst. Alles im Kit stammt aus der Region: eine Neuenburger Wurst (saucisson neuchâtelois), Kartoffeln, Kohl, Wein und etwas zum Feuermachen. Zudem ist ein Beschrieb beigelegt, welche die Tradition selbst und das Vorgehen erklärt. Und zu guter Letzt findest du in der Box eine Karte mit den besten und umweltfreundlichsten Torrée-Plätzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Dieses Projekt fördert sowohl die regionalen Produkte, aber auch die Waldweiden des Jura. Es steht zudem für Geselligkeit und einen sanften Tourismus. Das reich gefüllte Kit kann unter folgendem Link bestesllt werden:&amp;nbsp;&lt;a href=&amp;quot;https://parcdoubs.ch/fr/actualites/kit-torree&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Link&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div class=&amp;quot;accordeon&amp;quot; style=&amp;quot;background:#eeeeee;border:1px solid #cccccc;padding:5px 15px;&amp;quot;&gt;
&lt;h4 aria-expanded=&amp;quot;false&amp;quot; class=&amp;quot;accordeon_title_selector&amp;quot; tabindex=&amp;quot;0&amp;quot;&gt;Die Tradition Torrée&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Die Torrée ist auf den Waldweiden in Neuenburg, Jura und Berner Jura entstanden. Im Herbst, als die Herden zu Tal gingen, wurden die Weiden gepflegt, um die Vergandung zu verhindern. Nachdem der Schlagabraum an Ort und Stelle verbrannt wurde, war es Tradition, eine mitgebrachte Neuenburger Wurst in dessen Feuerglut zu garen. Heute ist die Verbindung von Tourré und Weidepflege zwar verschwunden. An deren Stelle ist jedoch ein Erlebnis getreten, welches viele Menschen jeweils im Herbst am warmen Feuer miteinander teilen. In ein Kohlblatt und Papier eingewickelt, wird die Wurst meist mit Kartoffeln und einem guten Glas Wein serviert.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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			<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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			<link>https://www.parks.swiss/de/engagement/was-wir-tun/fuer-die-gesellschaft/lebendige-traditionen/die-traditionelle-bewaesserung-in-jeizinen-gambel-vs-287</link>
			<title>Die traditionelle Bewässerung in Jeizinen/Gambel (VS)</title>
			<description>&lt;p&gt;Seit mehreren Jahren setzen sich zwei pensionierte Landwirte, Moritz und Charly Bitz, dafür ein, dass die traditionelle Bewässerung in Jeizinen weiterhin genutzt wird und erhalten bleibt. Zusammen mit dem Naturpark Pfyn-Finges führen sie ein Projekt durch, bei dem die Bewahrung des vorhandenen Wissens im Mittelpunkt steht. Wichtig sind dabei mit der Tradition verbundene Feldaktivitäten für nachkommende Generationen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die traditionelle Bewässerung durch Suonen gehört, neben Raclette sowie Roggen- und Weinbau, zu den Herzstücken des Walliser Kulturguts. In der Bildung für nachhaltige Entwicklung wird sie ebenfalls aufgegriffen, denn die traditionelle Art der Wassernutzung ermöglicht die Auseinandersetzung mit dem Preis, der Verfügbarkeit und dem Konsum dieser natürlichen Ressource.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die Bewässerung ist ein Vorgang, der sich rund um die Uhr abspielt. Damit ist sie für Teilnehmer:innen ein guter Grund, um nachts oder früh morgens im Freien zu sein und lässt sie so konkrete, nachhaltige Landschaftserfahrungen erleben.&lt;/p&gt;

&lt;div class=&amp;quot;accordeon&amp;quot; style=&amp;quot;background:#eeeeee;border:1px solid #cccccc;padding:5px 15px;&amp;quot;&gt;
&lt;h4 aria-expanded=&amp;quot;false&amp;quot; class=&amp;quot;accordeon_title_selector&amp;quot; tabindex=&amp;quot;0&amp;quot;&gt;Suonen&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Vor langer Zeit bauten die Bauersleute im Wallis kleine Kanäle, sogenannte Suonen, um Wasser auf ihre Wiesen und Weiden zu leiten. Das Wasser, welches oft von Gletschern stammt, kann in diesen Kanälen dutzende Kilometer zurücklegen und fliesst auf seinem Weg zu den Feldern durch vielfältige und manchmal gefährliche Berglandschaften.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Ihren historischen Ursprung haben die Suonen vor mehreren Jahrhunderten. Bereits im Mittelalter wurden sie angelegt; einige sind seither aufgegeben worden, andere bis heute erhalten geblieben. Suonen und Wasser werden grösstenteils gemeinschaftlich bewirtschaftet. Entlang der Suone schöpft sich jede:r ab, was ihr oder ihm zusteht. Es handelt sich hier um eine althergebrachte, soziale Organisation der Bewässerung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Heute sind die Suonen auch touristische Anziehungspunkte. Über das ganze Wallis verteilt wurden die Wege, die den Wasserkanälen entlangführen, renoviert und unterhalten. So wird dem Kulturerbe durch die touristische Inwertsetzung Sorge getragen und es bleibt lebendig.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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			<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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		</item>
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			<link>https://www.parks.swiss/de/engagement/was-wir-tun/fuer-die-gesellschaft/lebendige-traditionen/sammeln-und-verarbeiten-von-heilpflanzen-286</link>
			<title>Sammeln und Verarbeiten von Heilpflanzen</title>
			<description>&lt;p&gt;Für alle Interessierten bietet die Heilkräuterschule den Kurs « Naturpharmazie im Garten » an, wo saisonaler Anbau, Ernte, Verarbeitung und Nutzung von Heilpflanzen für die Hausapotheke gelehrt werden. Die Kursreihe mischt Theorie und Praxi gekonnt und vermittelt die verschiedenen Arbeiten im Kräuter- und Heilpflanzengarten je nach Saison. Die Teilnehmer:innen können parallel dazu zuhause ihren eigenen Garten anlegen, das Gelernte in der Praxis umsetzen und das erworbene Wissen sähen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&amp;quot;https://www.heilkraeuterschule.ch/heilkraeuterschule-albinen/heilkraeutergarten&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Der Heilkräutergarten&lt;/a&gt;&amp;nbsp;in Albinen&lt;/p&gt;

&lt;div class=&amp;quot;accordeon&amp;quot; style=&amp;quot;background:#eeeeee;border:1px solid #cccccc;padding:5px 15px;&amp;quot;&gt;
&lt;h4 aria-expanded=&amp;quot;false&amp;quot; class=&amp;quot;accordeon_title_selector&amp;quot; tabindex=&amp;quot;0&amp;quot;&gt;Sammeln und Anbau von Wildpflanzen&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Naturpflanzen sind seit jeher und überall auf der Welt Teil der menschlichen Ernährung und Medizin. Das Sammeln und Anbauen von Wildpflanzen wurde durch den Kanton Wallis in die Schweizer Liste der lebendigen Traditionen überführt. Noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts war es im Wallis üblich, diesen Tätigkeiten nachzugehen. Doch seither verliert sich die Tradition je länger je mehr und das damit verknüpfte, praktische Wissen wird nur noch von wenigen passionierten Menschen weitergetragen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Trotzdem werden die Pflanzen, welche am gefragtesten sind, auch heute noch angebaut und mehrheitlich von Hand geerntet. Sie bringen den Bergbäuerinnen und –bauern ein Zusatzeinkommen ein. Das Pflücken und Sammeln von Wildpflanzen sind in der Schweiz zum Schutz der Natur gesetzlich geregelt.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
</description>
			<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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		</item>
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			<link>https://www.parks.swiss/de/engagement/was-wir-tun/fuer-die-gesellschaft/lebendige-traditionen/tainingszentrum-fuer-lawinenverschuettetensuche-285</link>
			<title>Tainingszentrum für Lawinenverschüttetensuche</title>
			<description>&lt;p&gt;In der Schweiz werden Skitouren und Schneeschuhlaufen von Winter zu Winter beliebter. Dabei darf jedoch nicht vergessen werden, dass Lawinengefahr besteht, sobald man sich ausserhalb der gesicherten Gebieten bewegt. Hier reicht es nicht, das richtige Material in der Tasche zu haben, um Leben zu retten, man muss es auch korrekt anwenden können: Nur mit den nötigen Kenntnissen und regelmässiger Übung können Verschüttete rechtzeitig gerettet werden. Mit einer stationären Anlage ermöglicht das Avalanche Training Center das Einüben genau dieser Kompetenzen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Nach dem Zufallsprinzip werden vergrabene Sender aktiviert und versenden die gleichen Signale wie ein LVS-Gerät. So lassen sich einfache und komplexe Verschüttungsszenarien mit der eigenen Ausrüstung trainieren. Ebenfalls werden Kurse und Informationen zum Umgang mit Lawinen angeboten.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&amp;quot;https://www.val-muestair.ch/de/avalanche-training-center&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Avalanche Training Center in Minschuns&lt;/a&gt;&amp;nbsp;in der Biosfera Val Müstair&lt;/p&gt;

&lt;div class=&amp;quot;accordeon&amp;quot; style=&amp;quot;background:#eeeeee;border:1px solid #cccccc;padding:5px 15px;&amp;quot;&gt;
&lt;h4 aria-expanded=&amp;quot;false&amp;quot; class=&amp;quot;accordeon_title_selector&amp;quot; tabindex=&amp;quot;0&amp;quot;&gt;Der Umgang mit Lawinengefahr als Lebendige Tradition&lt;/h4&gt;

&lt;p&gt;Der Umgang mit Lawinengefahr gehört in den Bergregionen zum Alltag. Verschiedene Risikofaktoren müssen in den Bergen beachtet werden, darunter das Wetter, die Schneebedingungen, die Hanglage und vergangene Lawinen. In dem die Kenntnisse darüber weitergegeben werden, können Gefahren besser eingeschätzt und bestmögliche Vorkehrungen getroffen werden. Dieses Wissen wird seit jeher in der Raumplanung sowie beim Bau von Gebäuden und Infrastrukturen genutzt und fliesst auch in Freizeit- und soziale Praktiken mit ein. Deshalb ist dessen Weitergabe essentiell, denn es formt das alltägliche Leben in den Bergen und erlaubt seine Fortführung.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Die UNESCO hat die Wichtigkeit des&amp;nbsp;&lt;a href=&amp;quot;https://ich.unesco.org/en/RL/avalanche-risk-management-01380?RL=01380&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Umgangs mit der Lawinengefahr&lt;/a&gt;&amp;nbsp;anerkannt und diesen 2018 in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit aufgenommen.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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			<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.parks.swiss/de/engagement/was-wir-tun/fuer-die-gesellschaft/lebendige-traditionen/traditionen-in-gantrisch-museum-284</link>
			<title>Traditionen in Gantrisch-Museum</title>
			<description>&lt;p&gt;Die Gantrisch Region ist reich an Ritualen und Festen, Prozessionen und Bräuchen, aber auch an Spielen, Erzählungen, Legenden und traditionellen Liedern, die das Jahr und das tägliche Leben durchziehen. Die Museen der Region und der Naturpark Gantrisch setzten sich gemeinsam für die Aufwertung dieses vielfältigen immateriellen Kulturerbes ein. Das Projekt der Ausstellungsreihe basierte auf traditionellen Veranstaltungen, wichtigen Fixpunkten des lebendigen Kulturerbes, die das regionale Kulturangebot beleben. Jedes der sieben Regionalmuseen hat die Traditionen ausgewählt, die es in seinen Mauern hervorheben möchte. Koordiniert von einem vom Park beauftragten professionellen Kurator, wurden die verschiedenen Ausstellungen von einem abwechslungsreichen Programm begleitet, das mit dem traditionellen Veranstaltungskalender verbunden war.&lt;/p&gt;

&lt;div class=&amp;quot;accordeon&amp;quot; style=&amp;quot;background:#eeeeee;border:1px solid #cccccc;padding:5px 15px;&amp;quot;&gt;
&lt;h3 aria-expanded=&amp;quot;false&amp;quot; class=&amp;quot;accordeon_title_selector&amp;quot; tabindex=&amp;quot;0&amp;quot;&gt;Ausstellungsthemen&lt;/h3&gt;

&lt;ul&gt;
	&lt;li&gt;Brettspiele: eine alte Tradition&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die Herbergskultur, das Zusammenleben und andere lebendige Traditionen&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Das Ballspiel «Chrugle», der Alpabzug der Schafe (Schafscheid), Autorennen&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die Wahlfahrt des Sankt Jakobs&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Steinmetzhandwerk für den Bau, Pilgerfahrt auf dem Jakobsweg, Viehzucht&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Die Volkslieder rund um die Geschichte des Vreneli, die regionalen Trachten&lt;/li&gt;
	&lt;li&gt;Wattenwil-Märit&lt;/li&gt;
&lt;/ul&gt;
&lt;/div&gt;
</description>
			<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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		</item>
		<item>
			<link>https://www.parks.swiss/de/engagement/was-wir-tun/fuer-die-gesellschaft/lebendige-traditionen/walliser-hackbrett-283</link>
			<title>Walliser Hackbrett</title>
			<description>&lt;p&gt;Das Walliser Hackbrett kann als das Instrument des Landschaftsparks Binntal angesehen werden.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Der Park trägt zur Erhaltung und Förderung dieses vielseitigen mehrsaitigen Instruments bei. Sie arbeiten deshalb eng mit dem Verein Binn Kultur zusammen. Das Binntal möchte sich mit dem Hackbrett positionieren, indem es ein kleines Qualitätsfestival rund um dieses Instrument organisiert, mit Konzerten, Erfahrungsaustauschen, Konferenzen, Initiations- und Improvisationskursen. Es nehmen auch Hackbretter aus anderen Teilen der Schweiz und aus dem Ausland teil. Die Veranstaltung findet jährlich im Herbst in Binn statt. Gleichzeitig arbeitet der Park daran, das Können, die Geschichte und die Musik des Walliser Hackbrettes zu dokumentieren.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;&lt;a href=&amp;quot;https://www.binnkultur.ch/&amp;quot; target=&amp;quot;_blank&amp;quot;&gt;Festival&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;

&lt;div class=&amp;quot;accordeon&amp;quot; style=&amp;quot;background:#eeeeee;border:1px solid #cccccc;padding:5px 15px;&amp;quot;&gt;
&lt;h3 aria-expanded=&amp;quot;false&amp;quot; class=&amp;quot;accordeon_title_selector&amp;quot; tabindex=&amp;quot;0&amp;quot;&gt;&amp;nbsp;Das Walliser Hackbrett&lt;/h3&gt;

&lt;p&gt;Das Walliser Hackbrett ist seit mehreren Jahrhunderten ein wichtiges Instrument in der Volksmusik. Im Gegenteil zum Appenzeller Hackbrett, das chromatisch ist, ist das Walliser Hackbrett diatonisch.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im 20. Jahrhundert flickten die Brüder Josef und Adolf Walpen de Grengiols das Instrument ihres Grossvaters wieder und retteten es so. Ab 1928 spielten sie es fast 50 Jahre lang, als Begleit- oder Soloinstrument. Ihr vierhändiges Spiel auf demselben Instrument wurde legendär.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Seit dreissig Jahren wird das Walliser Hackbrett ausschliesslich vom Schreiner Markus Tenisch in Binn hergestellt, der bedeutende Verbesserungen vorgenommen hat. Vor kurzem hat der junge Zimmermann Adrian Gundi aus Niederwald in Münster mit dem Bau von Hackbrettern begonnen.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;In den vergangenen zehn Jahren hat das Walliser Hackbrett eine kleine Renaissance erlebt. Es ist längst nicht mehr nur Begleitinstrument, sondern kommt in der Volksmusik sowie in Jazz, Klassik, Pop und Rock auch als Solo-Instrument zum Einsatz.&lt;/p&gt;

&lt;p&gt;Im Oberwallis gibt es mehrere Hackbrett-Formationen und Musikschulen unterrichten es künftig.&lt;/p&gt;
&lt;/div&gt;
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			<pubDate>Thu, 26 Sep 2024 00:00:00 +0200</pubDate>
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