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Naturpark Pfyn-Finges - © Marie-Thé Roux
Naturpark Pfyn-Finges - © Marie-Thé Roux

Aktuelles aus den Pärken

Wandern in den Schweizer Pärken

Entdecken Sie die Schweizer Pärke mit der Wanderbox zum exklusiven Preis von CHF 10.- (zzgl. Portokosten) anstatt CHF 42.90.

In der Wanderbox finden Sie 60 vielseitige Wanderungen in den Schweizer Pärken, dargestellt auf individuellen Karten. Sie können ganz einfach die einzelnen Wanderkarten mit allen notwendigen Infos (Anreise, Verpflegung, Dauer und Höhenmeter) auf Ihre Tour mitnehmen. Die Schweizer Pärke wünschen viel Spass beim Wandern!

Jetzt bestellen
07.09.2017

Rettungsaktion für das Alpine Museum

Die Alpen sind Teil der Schweizerischen Identität und auch für die Schweizer Pärke von zentraler Bedeutung. Das Alpine Museum ist mit seinen Aktivitäten der Ort, welcher das Thema Alpen in die Stadt bringt und die Auseinandersetzung mit Alpenthemen möglich macht.

Das Alpine Museum ist durch massiven Kürzung der Bundesmittel in seiner Existenz bedroht. Ein Komitee hat am Dienstag, 29. August eine nationale Unterstützungsaktion für den zukunftsgerichteten Weiterbestand des Museums gestartet

Die Netzwerk Schweizer Pärke bittet Sie, die Aktion zu unterzeichnen

30.08.2017

Impulse für den Tourismus mit ÖV und Verkehrsmanagement

Bus alpin veranstaltet zusammen mit weiteren Partnern am 19. Oktober in Bern eine Tagung zum Tourismusverkehr. Die Tagung zeigt auf, wie sich die Schweizer Tourismusorte mit einem nachhaltigen Verkehrsangebot als attraktive Anbieter im naturnahen Tourismus positionieren – ganz im Sinne der aktuellen Kampagne von Schweiz Tourismus «Zurück zur Natur».

Angesprochen sind Verantwortliche in Berggemeinden, Tourismusvereinen und Destinationen. Von Interesse ist die Tagung auch für Forschungsinstitute, Behörden, Verbände und alle Privatpersonen, welche sich mit einer nachhaltigen Freizeitmobilität beschäftigen.


Teilnahmegebühr für den ganztägigen Anlass: CHF 80.-/Person.


Programm und Anmeldekarte
Online-Anmeldung

16.08.2017

Ein Beitrag für Natur-, Kultur- und Landschaftsschutz

Um die Tätigkeiten und Projekte der Pärke zu fördern, lanciert das Netzwerk Schweizer Pärke eine Kampagne zur Mittelbeschaffung. Ziel ist die Unterstützung der Schweizer Pärke in der Erhaltung, Aufwertung und Stärkung der Werte des natürlichen, landschaftlichen und kulturellen Erbes. Auch die Förderung der Umweltbildung, sowie das Stärken der sozialen und wirtschaftlichen Tätigkeiten, welche auf eine nachhaltige Entwicklung basieren, gehören dazu.

Mit einer Spende leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Engagement der Pärke und den Werten, die sie vermitteln.

Spendenkonto:

Netzwerk Schweizer Pärke, 3007 Bern
Kontonr.: 61-512844-8
IBAN: CH06 0900 0000 6151 2844 8

Mehr dazu

25.07.2017

UNESCO sagt Ja zu Engadinia Val Müstair

Die UNESCO hat dem erweiterten UNESCO-Biosphärenreservat Engiadina Val Müstair das Label definitiv verliehen. Nach der Anerkennung im Jahre 2010 konnten die damals gestellten Auflagen somit erfüllt werden.

Der Schweizerische Nationalpark, die Gemeinde Val Müstair und die Gemeinde Scuol haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet und gemeinsam mit dem Kanton Graubünden das Gesuch vorbereitet. Wesentlicher Bestandteil des Gesuchs war ein integraler Managementplan. Um dem neuen Perimeter gerecht zu werden, wurde ein neuer Name festgelegt: Biosphärenreservat Engiadina Val Müstair.

Die drei Partner freuen sich, dass der internationale Koordinierungsrat des MAB-Programms der UNESCO dem Biosphärenreservat dieses wertvolle und international bekannte Qualitätslabel weiterhin verleiht und werden sich dafür einsetzen, das Potenzial zu nutzen. UNESCO Biosphärenreservate sind internationale Modellregionen, die sich eine nachhaltige Entwicklung zum Ziel setzen. Mehr dazu

12.07.2017

Das Pärke-Label ist vertrauenswürdig

Die Stiftung für Konsumentenschutz gibt den zertifizierten Pärke-Produkten gute Noten.

Der Konsumentenschutz hat 56 Schweizer Regional-Labels verglichen: Das Pärke-Label schneidet dabei sehr gut ab. Mehr dazu lesen Sie hier

06.07.2017

Die Pärke-Landschaft wird vielfältiger

Per 1. Januar 2018 wird der Regionale Naturpark Schaffhausen als Park von nationaler Bedeutung anerkannt und der Regionale Naturpark UNESCO Biosphäre Entlebuch (LU) nimmt seine zweite zehnjährige Betriebsphase auf. Das BAFU hat am 5. Juli 2017 die entsprechenden Gesuche der Kantone Schaffhausen und Luzern gutgeheissen.

Der Regionale Naturpark Schaffhausen erhält per 1. Januar 2018 vom Bundesamt für Umwelt BAFU das Parklabel und nimmt seinen Betrieb definitiv auf. Er ist der erste länderübergreifende Naturpark der Schweiz: Sein Gebiet umfasst 15 Gemeinden, darunter auch die deutschen Gemeinden Jestetten und Lotstetten. Es handelt sich zudem um den ersten Park im Nordosten der Schweiz.

Die UNESCO Biosphäre Entlebuch gilt nach schweizerischem Recht ebenfalls als Regionaler Naturpark. Sie wurde bereits 2008 als Park von nationaler Bedeutung anerkannt. Das BAFU hat das Gesuch von Kanton und Parkträgerschaft für die Labelerneuerung geprüft: Die UNESCO Biosphäre Entlebuch startet als erster Park per 2018 in die zweite 10-jährige Betriebsphase.

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05.07.2017

Erster europäischer Naturpärke-Gipfel

Naturpark-Vertreter aus 20 europäischen Staaten unterzeichnen Erklärung in Brüssel.

Vertreter Regionaler Naturparke aus 20 Staaten haben Ende Juni in Brüssel auf dem «Ersten Europäischen Naturparke-Gipfel» eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. An der Veranstaltung in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union haben rund 100 Personen aus verschiedenen europäischen Staaten teilgenommen. Stefan Müller-Altermatt, Präsident des Netzwerk Schweizer Pärke, hat in einem Referat über die Erfahrungen in der Schweiz gesprochen.

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05.07.2017

Peter Oggier ist neuer Alparc-Präsident

Der Direktor des Naturparks Pfyn-Finges, Peter Oggier, ist neuer Präsident von Alparc, dem Netzwerk Alpiner Schutzgebiete. Das Netzwerk Schweizer Pärke gratuliert ihm zu seiner Wahl!

Der Alpac-Vorstand hat Peter Oggier Ende Juni im Südtirol gewählt, er folgt auf Michael Vogel, Leiter des Nationalparks Berchtesgaden in Deutschland. Dieser hatte Alparc während 14 Jahren präsidiert.

Oggier sagte nach seiner Wahl: «Ich freue mich, eine aktive Rolle im Alparc-Netzwerk zu spielen und damit die internationale Zusammenarbeit zur Erhaltung der alpinen Regionen zu erleichtern, so dass künftige Generationen diese lebendige Umwelt weiterhin geniessen können.»

Dr. Peter Oggier hatte an den Universitäten in Bern und Basel Zoologie studiert. Er arbeitete und unterrichtete in verschiedenen Feldern, so etwa in den Bereichen Ornithologie und Wildtierkorridore. Seit 2004 ist er Geschäftsführer des Naturparks Pfyn-Finges.

www.alparc.org

Quelle: Mitteilung von Alparc.

30.06.2017

Naturschätzen auf der Spur im Binntal

Natura Trails für Schweizer Naturpärke: in diesem auf mehrere Jahre hin ausgerichteten Projekt der Naturfreunde Schweiz liegt nun der Taschen-Wanderführer für den Landschaftspark Binntal vor. Er beschreibt zwei familienfreundliche Wander-Routen vom Goms ins Binntal.

Mit dem Projekt Natura Trail regen die Herausgeber der neuen Broschüre zu eigenem Erleben an. Der wandernde Mensch - ob Kind oder Erwachsener - erkennt die Schönheit der Natur; er erlebt, was Biodiversität bedeutet. Auf diese Weise sensibilisiert auch der Natura Trail Binntal für den Umgang mit der Natur. Zum Auftakt trafen sich unter anderen Urs Wüthrich-Pelloli, Präsident der NFS und Jacqueline Imhof, Gemeindepräsidentin von Binn, am vergangenen Dienstag im Gasthaus Heiligkreuz.


Die Idee der Natura Trails

Natura Trails sind Themenwege der Naturfreunde durch landschaftlich reizvolle Gebiete in ganz Europa. Mittlerweile gibt es an die 200 Natura Trails, von Deutschland über Rumänien bis Zypern. In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Schweizer Pärke entsteht nun eine Serie durch die schönsten Gegenden der Schweiz. Bisher erschienen sind in vergleichbarer Form die Broschüren «Chasseral», «Doubs», Jurapark Aargau und «Schaffhausen». Die Reihe motiviert dazu, die besonderen Naturschönheiten in Schweizer Pärken bewusst zu erwandern.
Eine der Etappen führt vom schmucken Mühlebach auf historischen Wegen durch dunkle Wälder, über Felsensteppen und entlang der steilen Felswände durch die Twingischlucht. Vom Stausee bei Ze Binne führt die Route weiter bis in den Weiler Heiligkreuz. Die zweite Etappe steigt den Berg hinauf und führt über den Panoramaweg der Schapleralpen zur Mineraliengrube Lengenbach und hinein nach Fäld. Beide Wanderungen dauern je vier Stunden und sind innerhalb eines Tages machbar. Wer es trotzdem etwas gemütlicher mag, findet passende Übernachtungsmöglichkeiten entlang des Weges in einem der Naturfreunde-Partnerhäuser, Heiligkreuz oder Bärgkristall.
Das handliche Büchlein zeigt nicht nur den Weg, sondern vor allem, was es am Wegesrand zu beobachten gibt. Reichhaltig bebildert beschreibt es die Flora, Fauna und Geologie entlang der Strecke in knapper, ansprechender Form. Darüber hinaus enthält es Hinweise zu Kulturschätzen, Museen, bis hin zu wirtschaftlichen Tätigkeiten und Gasthäusern.

Erhältlich ist es über www.naturfreunde.ch sowie auf der Geschäftsstelle des Landschaftsparks Binntal in Binn.

Text: Andreas Weissen (Landschaftspark Binntal) und Herbert Gruber (Naturfreunde Schweiz)

12.06.2017

Die Schweizer Pärke feiern ihr Jubiläum

Die Schweizer Pärke entwickeln ihr Erfolgsmodell weiter: Seit 2007 sind in der Schweiz 14 Naturpärke und ein Naturerlebnispark entstanden. Hinzu kommen je ein National-, Natur-, und Naturerlebnispark in Errichtung. An der Generalversammlung vom Freitag, 9. Juni, im Landschaftspark Binntal haben die Pärke auf ihre Erfolge zurückgeblickt und gleichzeitig Zukunftsvisionen skizziert.

Die Entwicklung der Schweizer Pärkelandschaft ist eine Erfolgsgeschichte: In den letzten zehn Jahren sind 14 Regionale Naturpärke von nationaler Bedeutung sowie der Wildnispark Zürich Sihlwald als Naturerlebnispark entstanden. Jean-Michel Cina, Ehrenpräsident des Netzwerk Schweizer Pärke und ehemaliger Walliser CVP-Nationalrat und Staatsrat, sagte an der Jubiläumsversammlung vom Freitag, 9. Juni, im Landschaftspark Binntal: «Die Erfolgsgeschichte der Schweizer Pärke ist nicht die Geschichte der Parkidee Schweiz, sondern die Erfolgsgeschichte jedes einzelnen Parkprojekts.»
Ermöglicht hat diese Dynamik die Revision des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz im Jahr 2007. Hinzu kommt der etablierte Schweizerische Nationalpark, der im «alten» Nationalparkgesetz aus dem Jahr 1914 verankert ist. Damit befinden sich heute 16 Pärke in Betrieb, drei sind in Errichtung: Im Kanton Waadt lancierte die Bevölkerung das Naturerlebnisparkprojekt Jorat und im Tessin das Projekt des Nationalparks Locarnese. 15 Gemeinden haben zudem im letzten Winter dem Regionalen Naturpark Schaffhausen zugestimmt, der 2018 in Betrieb gehen wird. Und es gibt Ideen für weitere Naturpärke; so etwa im Zürcher Berggebiet und im Dreiländereck Rätikon in der Ostschweiz.

Basisdemokratisches Prinzip

Ein wesentliches Merkmal der Schweizer Pärkepolitik ist die demokratische Legitimation: Pärke werden nicht von Bund und Kanton verordnet, sondern es ist die lokale Bevölkerung, die sie initiiert, entwickelt und an der Urne bewilligt. Damit wirken die Pärke identitätsstiftend. Das Bundesamt für Umwelt BAFU prüft die Charta des Parks und gibt das grüne Licht für die Umsetzung, womit die Qualität des Parks garantiert wird. Das basisdemokratische Vorgehen bedeutet jedoch auch, dass Parkprojekte misslingen können. Bei verschiedenen Projekten blieb es einzig bei der Idee, einzelne scheiterten an der Urne. Das jüngste dieser Beispiele ist das Nationalparkprojekt Adula, das die Bevölkerung der beteiligten Bündner und Tessiner Gemeinden im Herbst 2016 ablehnte.


Herausforderungen für die neuen Nationalpärke
Im kommenden Jahr stimmt nun die Bevölkerung von acht Gemeinden über das Nationalparkprojekt Locarnese ab. Dieses geniesst auf nationaler Ebene hohe Anerkennung. Die Direktorin des Locarnese, Samantha Bourgoin, sagte an einer Podiumsdiskussion an der Jubiläumsversammlung, dass ein neuer Nationalpark ein Plus für die ganze Pärkelandschaft bedeute und dass es auch wichtig sei, die Anliegen der lokalen Bevölkerung aufzunehmen. Die Projektverantwortlichen seien zuversichtlich, dass dies im Locarnese gelingen werde. Was ein Park einer Region bringen kann, zeigt das Beispiel des vor über 100 Jahren gegründeten Schweizerischen Nationalparks, welcher einen deutlich höheren Schutzstatus aufweist als die Nationalpärke der neuen Generation, wie Andrea Hämmerle, ehemaliger Präsident der Eidgenössischen Nationalparkkommission und ehemaliger Bündner SP-Nationalrat festhielt.


Stärken und Potenzial der Pärke
Wie wichtig Parkregionen sind, zeigte auch die französische Nachhaltigkeitsexpertin Isabelle Delannoy anhand des Zukunftsmodells der Kreislaufwirtschaft auf. Sie betonte, dass Pärke ideale Regionen für die Entwicklung von solchen nachhaltigen Systemen sind, da sie auf lokalere Ebene die unterschiedlichsten Akteure verbinden und Innovationen fördern. Viola Amherd, Walliser CVP-Nationalrätin und Präsidentin des Landschaftsparks Binntal, betonte, dass die Pärke bereits viel leisten, dass es aber auch noch viel Potenzial gebe; etwa im Bereich der Gastronomie und der Hotellerie. Thomas Egger, Direktor der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete, betonte, dass im Lokalen die Zusammenarbeit verschiedener Akteure manchmal besser gelinge als im Nationalen: Auf nationaler Ebene sei es kaum denkbar, Landwirtschaft und Tourismus zusammen zu bringen, in vielen Regionen arbeiteten die Bereiche jedoch eng zusammen. «Die Pärke können dies koordinieren, die Erfahrungen weitergeben und dabei eine Vorbildfunktion einnehmen.»