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Aktuelles aus den Pärken

19.11.2019

Schaffhausen sagt Ja zum kantonalen Naturparkgesetz

Die Stimmbevölkerung des Kantons Schaffhausen hat am Sonntag, 17. November 2019, ein kantonales Naturparkgesetz mit 55,36 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Das Netzwerk Schweizer Pärke freut sich zusammen mit dem Team und dem Unterstützungskomitee des Regionalen Naturparks Schaffhausen über diesen Entscheid.

Mit dem positiven Abstimmungsresultat ist die gesetzliche Grundlage geschaffen, dass der Kanton Schaffhausen den Regionalen Naturpark während der Betriebsphase jährlich mit 300'000 Franken unterstützt, was die Voraussetzung für einen jährlichen Beitrag des Bundes von rund 650'000 Franken ist. Den Gemeinden und dem Naturpark bringt der Entscheid Planungssicherheit.

Der Regionale Naturpark Schaffhausen ist zurzeit der jüngste Naturpark der Schweiz, er hat seinen Betrieb am 1. Januar 2018 aufgenommen.

Porträt des Parks

29.10.2019

Genussmesse Goûts et Terroirs in Bulle

Der Regionale Naturpark Gruyère Pays-d'Enhaut und das Netzwerk Schweizer Pärke empfangen die Besucherinnen und Besucher am Stand Nr. 128 am Salon suisse des Goûts et Terroirs im Espace Gruyère in Bulle. Vom 30. Oktober bis am 3. November gibt es am Stand 128 zertifizierte Park-Produkte zu entdecken - wahre kleine Weltwunder der Kulinarik aus den Regionalen Naturpärken Chasseral, Gruyère Pays-d'Enhaut, Pfyn-Finges, Doubs, Jura vaudois und Jurapark Aargau.

Jeden Tag präsentiert ein anderer Proudzent seine Köstlichkeiten. Das Programm:

  • Mittwoch, 30.10., 10-15 Uhr: Fleisch von der Ferme de la Rosette von Steeve Daenzer und Caroline Daenzer-Schumacher (Parc naturel régional Gruyère Pays-d'Enhaut)
  • Donnerstag, 31.10., 15-21 Uhr: Bier von der Brasserie Tonnebière und Wildschwein-Terrine von der Metzgerei St-Hubert (Parc du Doubs)
  • Freitag, 1.11., 10-15 Uhr: Bio-Teigwaren von Danielle Rouiller (Parc Chasseral)
  • Samstag, 2.11., 10-15 Uhr: Köstlichkeiten von der Bäckerei Mathieu (Parc Pfyn-Finges)
  • Sonntag, 3.11., 10-15 Uhr, Bio-Honig von der Imkerei Alliaz (Parc naturel régional Gruyère Pays-d'Enhaut)
01.10.2019

Transboundary Nature Park Binntal Veglia Devero: Europäische Auszeichnung für die grenzübergreifende Zusammenarbeit

Freudentag bei den Verantwortlichen der beiden Naturpärke Parco Naturale Veglia-Devero und Landschaftspark Binntal. Die Parkpräsidenten Paolo Crosa Lenz und Moritz Schwery erhielten am Freitagabend in Jurmala (Lettland) das Zertifikat «Transboundary Park» aus den Händen von Ignace Schops, dem Präsidenten von EUROPARC. Der europäische Dachverband, dem über 400 Pärke und Schutzgebiete in 41 Ländern angeschlossen sind, zeichnet damit die langjährige und vorbildliche Zusammenarbeit der beiden Naturpärke dies- und jenseits der Grenze zwischen dem Wallis und dem Piemont aus. Der «Transboundary Nature Park Binntal Veglia Devero» ist erst der elfte zertifizierte grenzübergreifende Park in Europa. Die europäische Auszeichnung ermuntert die beiden Pärke, auf dem eingeschlagenen Weg weiter zu gehen.

Zusammenarbeit über die Landesgrenze hinweg
Der Landschaftspark Binntal und der benachbarte Parco Naturale Alpe Veglia e Alpe Devero schafften die Auszeichnung nach einem rund einjährigen Verfahren und dem Austausch vieler Dokumente, schriftlichen Rückfragen und einem viertätigen Evaluationsbesuch durch den niederländischen Experten Leo Reyrink. Dieser stellte fest, dass die beiden Pärke mit einer gemeinsamen Grenze von 24 Kilometern, aber auch die betroffenen Gemeinden seit vielen Jahren über die Sprach- und Landesgrenze hinweg eng und erfolgreich zusammenarbeiten. Wichtige formelle Schritte waren dabei die Unterzeichnung eines Kooperationsvertrages im Jahr 2013 und die Verabschiedung einer gemeinsamen Vision 2019.
Einmal jährlich treffen sich die Parkverantwortlichen, Mitarbeitenden, Gemeindevertreter und weitere Akteure der Pärke zum «Incontro annuale». Eine Koordinationsgruppe unter der Leitung der beiden Geschäftsführer Dominique Weissen Abgottspon und Ivano De Negri plant drei-, bis viermal jährlich die gemeinsamen Aktivitäten. Dazu gehören beispielsweise verschiedene zweisprachige Angebote wie die «Camminata dell'Arbola», eine geführte Wanderung in gemischtsprachlichen Gruppen über den Albrunpass, und der gegenseitige Besuch der Sennereien auf der Binneralpe und der Alpe Forno.

Reger Kultureller Austausch
Beispiele für gemeinsame Marketinganstrengungen sind die Standaktion «Parchi in città», bei der sich die Naturpärke aus Ossola und dem Wallis jeweils in einer anderen Stadt gemeinsam präsentieren, sowie eine viersprachige Informationsbroschüre der beiden Pärke, die seit zwölf Jahren gedruckt und verteilt wird. Ein wichtiges Anliegen ist beiden Pärken neben dem Wissensaustausch zu Natur, Landschaft und Alpwirtschaft auch der kulturelle Austausch, zum Beispiel mit einem gemeinsamen Konzert der Musikgesellschaften von Baceno und Grengiols oder einem Auftritt des Oberwalliser Hackbrettzirkels in Croveo. Schliesslich beteiligen sich die beiden Pärke zusammen mit weiteren Partnern am Interregprojekt MINERALP, bei dem es um die Inwertsetzung des geologischen und mineralogischen Erbes geht. Bekanntlich ist die Region Binntal-Veglia-Devero die mineralienreichste Region im ganzen Alpenbogen. Hier wurden bisher gegen dreihundert verschiedene Mineralien gefunden, darunter rund zwei Dutzend Weltexklusivitäten.

13.09.2019

Kulinarische kleine Weltwunder aus den Schweizer Pärken in Courtemelon

Liebhaber kulinarischer Genüsse haben auch bei der diesjährigen Austragung des Marktes der Schweizer Regionalprodukte vom 28./29 September in Courtemelon (JU) die Möglichkeit, regionale Spezialitäten aus der ganzen Schweiz zu entdecken und zu degustieren - oder sich mit den Produzenten zu unterhalten.

Die Schweizer Pärke erwarten die Besucherinnen und Besucher am Samstag von 11 bis 18 Uhr und am Sonntag von 9 bis 17 Uhr mit Produkten aus den Pärken Doubs, Chasseral Gruyère Pays-d'Enhaut, Pfyn-Finges und Jurapark Aargau!

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30.08.2019

Jurapark Aargau: Ammoniten-Liebesgeschichte macht Geologie erlebbar

Studierende der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK) haben ein kleines Weltwunder der Erdgeschichte in Herznach (AG) zum Leben erweckt. Am Bergwerkfest zeigen sie in einem Animationsfilm, wie versteinerte Ammoniten über Jahrmillionen entstehen.

Vor rund 165 Millionen Jahren lag das Gebiet des Jurapark Aargau am Grund des damaligen Meeres, von den Geologen «Tethysmeer» genannt. Im Juragebirge finden sich versteinerte Schalen von Meerestieren aus der Jurazeit. Im Eisenbergwerk in Herznach ist ein Stück des Meeresbodens des Jurameers besonders gut sichtbar – und seit April 2018 öffentlich zugänglich. In  der Schichtplatte findet sich eine aussergewöhnliche Anhäufung von Ammoniten-Gehäusen. Ammoniten waren tintenfischartige
Lebewesen mit einem spiralförmigen Gehäuse. Stefan Schraner, Präsident des Vereins Eisen und Bergwerke (VEB), hat deshalb ZHdK-Studierende des Bachelors «Scientific Visualization» eingeladen, mit ihrem gestalterischen Können die Geschichte dieser faszinierenden Meeresfossilien darzustellen. Der entstandene Animationsfilm macht die kleinen Weltwunder der Fossilienfunde einem breiten Publikum zugänglich.

Emotionale Zeitreise zum Urmeer
In «AMMON & AMMONITA - Eine Liebe für die Ewigkeit» erzählen Gabriela Gehrer und Gioia Loretz die Liebesgeschichte von Ammon und Ammonita. Die beiden Tiere begegnen sich vor 165 Millionen Jahren im Jurameer und verlieben sich. In einem Unwetter kommen sie um, werden am Meeresgrund abgelagert und nach und nach von Kalkschlamm zugedeckt. Ammon und Ammonita überdauern gemeinsam den Lauf der Zeit, bis Geologen sie 2018 bei Ausgrabungen wieder entdecken. Emotional aufbereitet erklären die Studentinnen anhand von bewegten Infografiken die Zeitdimensionen, die Sedimentierung der Ammoniten und die Jurafaltung. Sie zeigen, wie sich das damalige tropische Jurameer über Jahrmillionen zur heutigen Aargauer Hügellandschaft gewandelt hat.

14.08.2019

Ausbildungskurs «Natur-, Kultur- und Landschaftsinterpretation »

Jahr für Jahr besuchen Millionen von Menschen die Natur- und Kulturschönheiten der Erde. Aber was lösen Gletscher, Tiere, Traditionen oder Museen bei ihnen aus? Wie werden Emotionen geweckt und Spannung aufgebaut? Hier knüpft der fünftägige Ausbildungskurs «Natur-, Kultur- und Landschaftsinterpretation im Unesco-Welterbe Swiss Alps Jungfrau-Aletsch» von kommendem Herbst 2019 an. Er liefert das Rüstzeug mit dem Ziel, BesucherInnen für Natur, Kultur und Landschaft zu begeistern und bleibende Erfahrungen mit unvergesslichen Erlebnissen zu schaffen.

Der Kurs richtet sich an Leitende von Exkursionen sowie an Interessierte im Bereich Kultur- und Umweltbildung, Kommunikation, Museum und Tourismus – unabhängig, ob Sie Neueinsteiger oder erfahrener Profi sind.

Der zweiteilige Zertifikatskurs wird unter der Leitung von Thorsten Ludwig in Zusammenarbeit mit dem UNESCO-Welterbe Jungfrau-Aletsch, dem Netzwerk Schweizer Pärke, World Heritage Switzerland (WHES), Interpret Switzerland und dem Europäischen Verband für Natur- und Kulturinterpretation (Interpret Europe) durchgeführt.

Der erste Teil findet vom 18. bis 20. Oktober 2019, der zweite Teil am 7. und 8. November 2019 statt. Der Kursort wird im und rund ums World Nature Forum in Naters (VS) sein.

Detailinformationen zum Kurs und erfahren Sie, was zwei ehemalige Kursteilnehmende zu berichten haben.

Die Teilnehmerzahl ist begrenzt (max. 14 Pers.). Die Anmeldungen werden in der Reihenfolge des Eingangs berücksichtigt. Anmeldungen bis 19.8 profitieren von einem Frühbuchrabatt. Anmeldefrist: 22.9.19

Die Weiterbildung ist für alle interessierten Personen offen.

05.08.2019

Andiamo! - Kleine Weltwunder im Parc Ela

Am Felsenfest Parc Ela in Bivio wurde am 4. August das erste Alpine-Art-Graffiti des international bekannten Street-Art-Künstler REDL eingeweiht. Gregorio Torriani, Hotelier und Co-Organisator des Felsenfests, hatte den Schweizer Künstler eingeladen, die kleinen Weltwunder des Parc Ela künstlerisch zum Leben zu erwecken.

In einer Region, wo die Häuser einst mit Sgraffiti verziert wurden, hat der Street-Art-Künstler REDL das erste Alpine Art Graffiti an einer Hauswand geschaffen. Gestern wurde das Werk des Künstlers, der sonst in Metropolen wie Zürich, Hongkong, New York oder Quito wirkt, am Felsenfest Parc Ela in Bivio eingeweiht. Der Verein Parc Ela veranstaltet das Felsenfest seit 13 Jahren, um seine geologische und kulturelle Einzigartigkeit zu feiern: Die Berglandschaft des Parc Ela entstand über Jahrmillionen geologischer Prozesse und so prägen Geologie und Landschaft seit jeher die Kultur und das Zusammenleben der Bewohnerinnen und Bewohner.

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31.07.2019

Schweizer Pärke für mehr Biodiversität

Die Schweizer Pärke sind Aktionspartner der Mission B – jeder Quadratmeter zählt: Gemeinsam mit der Bevölkerung soll möglichst viel neue biodiverse Fläche geschaffen werden. Schmetterlinge, Vögel, Wildbienen, Eidechsen und Igel sollen ein Zuhause finden.

Das Projekt «Mission B - für mehr Biodiversität» ist eine Antwort auf den steten Rückgang der Biodiversität in der Schweiz.
Das gemeinsame Projekt von SRF, RSI, RTR und RTS hat zum Ziel, die Biodiversität in der Schweiz nachhaltig zu fördern. Die Schweizer Pärke beteiligen sich aktiv daran.

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31.07.2019

Genussvolle Schnitzeljagd durch die Schweizer Pärke

Was machen Wasserbüffel im Entlebuch? Weshalb ist Chriesi-Essig so fruchtig? Welches Korn steckt im Bündner Bio-Roggenbrot? Und warum sind Trauben mehr als Wein?

Die FoodTrails durch vier Naturpärke geben Antworten auf diese Fragen, zeigen spielerisch, wie diese köstlichen Regionalprodukte entstehen und welche Produzenten dahinterstecken. Ein idealer Ausflug für Vereine, Familien und Teams!

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14.06.2019

Schweizer Pärke: erfrischend, prickelnd und voller kleiner Weltwunder

Entdecken Sie die Schweizer Pärke mit den neuen Quöllfrisch-Bieren. Auf jeder Etikette lernen Sie einen Park kennen und können ein Park-Wochenende Ihrer Wahl gewinnen.

Der Wettbewerb ist eine Kooperation von Appenzeller Bier, Schweiz Tourismus und dem Netzwerk Schweizer Pärke.

Mitmachen und gewinnen!

MySwitzerland.com/AppenzellerBier