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Aktuelles aus den Pärken

09.09.2021

Die Post widmet vier Naturpärken eine Briefmarke

Die Schweizer Pärke erhalten wertvolle Landschaften, stärken die nachhaltige Regionalwirtschaft und sensibilisieren für ökologische, kulturelle und wirtschaftliche Besonderheiten ihrer Regionen. Die Schweizerische Post würdigt dieses Engagement mit einer Briefmarkenserie zu vier Naturpärken von nationaler Bedeutung.

Die 19 Schweizer Pärke engagieren sich in unzähligen Projekten für eine nachhaltige Entwicklung ihrer Region. Sie verbinden den Schutz von Natur und Landschaft mit der Förderung einer innovativen regionalen Wirtschaft und schaffen Mehrwerte für die lokale Bevölkerung. So zeigen auch die vier neuen Briefmarken der Schweizerischen Post zu den Naturpärken Parc Jura vaudois (VD), Parc Ela (GR), Jurapark Aargau (AG/SO) und Landschaftspark Binntal (VS) nicht nur einzigartige Natur, sondern auch malerische Siedlungen und lebendige Traditionen.

Die Briefmarken zu den vier Naturpärken haben die Schweizerische Post und das Netzwerk Schweizer Pärke in enger Zusammenarbeit entwickelt, gezeichnet hat sie der Künstler Pierre-Abraham Rochat. Sie sind im Postshop erhältlich und ab heute gültig.

22.07.2021

Grünes Licht für vier Naturpärke

Vergangene Woche genehmigte das Bundesamt für Umwelt (BAFU) die Verlängerung vierer Parklabel: Der Landschaftspark Binntal, der Parc Ela, der Naturpark Diemtigtal und der Naturpark Gantrisch wurden für weitere zehn Jahre mit dem Label «Park von nationaler Bedeutung» ausgezeichnet. Das Netzwerk Schweizer Pärke gratuliert den vier Pärken und wünscht ihnen viel Erfolg in der nächsten Betriebsphase.

Am Ende ihrer zehnjährigen Betriebsphase erfolgt in den regionalen Naturpärken eine Vertragserneuerung, über welche die lokale Bevölkerung abstimmt. 2020/2021 erfolgten in verschiedenen Naturpärken Gemeindeabstimmungen, darunter in den Pärken Binntal, Diemtigtal, Ela und Gantrisch, wo sich das Stimmvolk mehrheitlich und klar hinter ihre Pärke stellte. Nach der Genehmigung durch die Bevölkerung wird der Parkvertrag von der Trägerschaft unterzeichnet und samt Managementplan und Evaluationsbericht der letzten Betriebsphase bei den jeweiligen Kantonen und beim Bund eingereicht und von diesen geprüft. Der Bund vergibt schliesslich das Label «Park von nationaler Bedeutung» für weitere zehn Jahre.

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02.07.2021

Ein neuer Naturerlebnispark für die Schweiz

Der Naturerlebnispark des Jorat wurde nun offiziell vom Bundesamt für Umwelt als «Park von nationaler Bedeutung» anerkannt. Er ist der zweite Park dieser Kategorie, der in der Schweiz gegründet wurde. Das Label «Park» wird für eine Dauer von jeweils 10 Jahren zugesprochen. Das Netzwerk gratuliert allen Beteiligten des Parc naturel du Jorat ganz herzlich und freut sich auf die weitere Zusammenarbeit!

Der Parc naturel du Jorat liegt inmitten der grössten zusammenhängenden Waldfläche des Schweizer Mittellands im Gemeindegebiet von Lausanne und ist nach dem Wildnispark Zürich Sihlwald der zweite Naturerlebnispark der Schweiz. Zu seinen Aufgaben gehört es, die Biodiversität zu fördern, Besuchsaktivitäten zu begleiten und den nachhaltigen Umgang mit den Ressourcen des Jorat zu stärken.

Naturerlebnispärke bieten vielfältige Erlebnis-, Erholungs- und Bildungsmöglichkeiten. Gleichzeitig fördern und schützen sie die Biodiversität und die Landschaft. Auf diese Weise leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität der städtischen Bevölkerung. Zu den besonderen Merkmalen der Naturerlebnispärke zählt nicht nur ihre Nähe zu dicht besiedelten Räumen, sondern vor allem auch ihre Kernzone, welche der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt unberührte Lebensräume bietet.

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25.06.2021

Ein weiterer Schritt zum Park von nationaler Bedeutung im Trient-Tal

Am 16. Juni 2021 haben sich die sieben Walliser Gemeinden St-Maurice, Evionnaz, Vernayaz, Salvan, Finhaut, Martigny-Combe und Trient als Gründungsmitglieder für die Errichtung des regionalen Naturparks im Trient-Tal verpflichtet. Diese Vereinbarung krönt einen im Jahr 2018 begonnenen Prozess. Das Kandidaturdossier soll Ende Juni beim Bund eingereicht werden. Die Pärkefamilie freut sich über diesen weiteren Schritt auf dem Weg zur Errichtung eines Parks von nationaler Bedeutung im Wallis und wünscht der Trägerschaft weiterhin viel Erfolg!

Seit mehr als drei Jahren stehen die Gemeinden, die verschiedenen Akteure und Akteurinnen des Gebiets und die Bevölkerung im Dialog, was zu einem reichhaltigen Programm mit etwa fünfzig Projekten führte, welche in dreizehn Themen unterteilt sind. Die Errichtungsphase (2022-2024) ermöglicht es der Parkträgerschaft, unter Mitwirkung der Bevölkerung, der Interessengruppen und der Wirtschaft, erste Projekte umzusetzen und eine Charta für die 10-jährige Betriebsphase zu erarbeiten. Sie ist das grundlegende Planungsinstrument und besteht aus

  • einem Parkvertrag (für 10 Jahre)
  • einem Managementplan (für 10 Jahre)
  • einer 4-Jahresplanung

Die Errichtungsphase beträgt für regionale Naturpärke und Naturerlebnispärke vier, für Nationalpärke acht Jahre.

Das Projekt des Regionalen Naturparks de la Vallée du Trient wird im Jahr 2025 neben den neunzehn Pärken von nationaler Bedeutung das Label "Park" erhalten können.

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23.06.2021

Grüne Innovationen in den Schweizer Pärken

Ende Mai fand das Pitching-Event des öffentlichen Wettbewerbs «Innovations-Werkstatt Schweizer Pärke» statt. Gesucht waren neue Waren, Dienstleistungen und Geschäftsmodelle, welche die «Ökologische Infrastruktur» in Wert setzen. Die drei innovativsten Projekte haben dabei je 5’000 CHF Anschubfinanzierung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) erhalten: Augmented Reality - Der Park aus der Tierperspektive (Jurapark Aargau), BIDI - Biodiversitätsgutscheine (Naturpark Gantrisch) und Wilde Früchte zum Wiederentdecken (Parc régional Chasseral). Das Netzwerk Schweizer Pärke gratuliert den Gewinnerinnen und Gewinnern und bedankt sich bei allen teilnehmenden Teams ganz herzlich!

Schokolade, Duschgel, Waldbaden, Klangholz: Diese und andere innovative Beispiele bauen ihr Angebot auf den wertvollen naturnahen und natürlichen Lebensräumen der Schweiz auf, der sogenannten «Ökologischen Infrastruktur». Wie lassen sich diese naturnahen und natürlichen Lebensräume nachhaltig nutzen, ohne ihre Qualität zu schmälern?

Gesucht waren Ideen und neue Ansätze - und zwar spezifisch für die Schweizer Pärke (Naturerlebnispärke, regionale Naturpärke, Nationalpark). Auch Ideen mit einem engen Bezug zu den Pärken waren gefragt.

Das Pilotprojekt ist Teil des Aktionsplan Biodiversität Schweiz, und wird von PLANVAL und seecon im Auftrag des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) umgesetzt und vom Netzwerk Schweizer Pärke unterstützt.

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23.04.2021

Internationale Anerkennung für den Schweizerischen Nationalpark

Der Schweizerische Nationalpark wurde neu in die renommierte Grüne Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN) aufgenommen. Rund um den Globus zeichnet sie Schutzgebiete aus, die ein effektives Management, eine gute Führung, eine solide Planung und erfolgreiche sowie langfristige Naturschutzbestrebungen vorweisen.

Mit der Grünen Liste hat die IUCN den ersten globalen Standard für Schutzgebiete geschaffen. Diese werden nach strengen Kriterien zur «Best Practice» in den Bereichen Standortführung und Erbringung der Naturschutzleistung beurteilt. Der Schweizerische Nationalpark ist das erste Gebiet der Schweiz, welches in die Grüne Liste aufgenommen wurde. Weltweit umfasst sie 59 Gebiete in 16 Ländern.

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16.04.2021

Pärke-Markt am 21. Mai 2021 - ABGESAGT

Aufgrund der heutigen Situation und den aktuellen Entwicklungen muss der nationale Pärke-Markt auch dieses Jahr abgesagt werden. Wir freuen uns aber, Sie nächstes Jahr am Freitag, den 20. Mai 2022, auf dem Bundesplatz in Bern willkommen zu heissen.

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30.03.2021

20 Jahre UNESCO Biosphäre Entlebuch

Die UNESCO Biosphäre Entlebuch feiert dieses Jahr ihr 20-jähriges Bestehen. Im Rahmen der Feierlichkeiten erwarten Sie 20 Überraschungen, unter anderem eine eigens für diesen Anlass kreierte Kaffeerahmdeckeli-Kollektion oder eine Sonderausgabe des Magazins Mein Entlebuch, welche die Geschichte der Region nacherzählt. Das Netzwerk Schweizer Pärke gratuliert der UNESCO Biosphäre Entlebuch zu den zwei vergangenen, erfolgsgekrönten Dekaden und wünscht ein unvergessliches Jubiläumsjahr!

Die Biosphäre Entlebuch lädt alle dazu ein, mitzufeiern und das Jubiläumsjahr mit den 20 besonderen Momenten zu begehen. Mehr dazu erfahren Sie auf der Jubiläumsseite

05.02.2021

Ein klares Ja zu den Schweizer Naturpärken

Ende Januar sagten die beiden letzten der 21 Trägergemeinden des Regionalen Naturpark Chasseral (BE/NE) sowie die zwei neue Gemeinden Twann-Tüscherz und Evilard-Macolin mit grosser Mehrheit Ja zu weiteren zehn Jahren Naturpark. Auch im Jurapark Aargau (AG/SO) war die Zustimmung in allen Gemeinden gross: Bis Ende Dezember haben alle 28 Trägergemeinden einer Weiterführung der Zusammenarbeit mit dem Park zugestimmt und ab 2022 werden gesamthaft acht neue Gemeinden dem Park beitreten. Das Netzwerk Schweizer Pärke gratuliert dem Naturpark Chasseral und dem Jurapark Aargau zu diesen tollen Resultaten!

Im vergangenen Jahr wurden zuvor bereits die Vertragserneuerungen in den Naturpärken Biosfera Val Müstair (GR), Binntal (VS), Diemtigtal (BE) und Gantrisch (BE/FR) von der lokalen Bevölkerung gutgeheissen.

2021 stehen die Abstimmungen zur Erneuerung in den Naturpärken Gruyère Pays-d'Enhaut (VD/FR), Ela (GR), Beverin (GR), Doubs (JU/NE/BE), Jura vaudois (VD) und Pfyn-Finges (VS) an.

In sämtlichen Regionalen Naturpärken erfolgt alle zehn Jahre eine Vertragserneuerung, über welche die lokale Bevölkerung - meist an Gemeindeversammlungen - befindet. Im Anschluss prüfen und genehmigen die Kantone und der Bund die Weiterführung; der Bund vergibt schliesslich das Label «Park von nationaler Bedeutung» für weitere zehn Jahre.

29.09.2020

Klare Bekenntnisse zu den Naturpärken Gantrisch und Diemtigtal

Im September sagten die beiden Trägergemeinden des Naturpark Diemtigtal (BE) - Diemtigen und Zweisimmen - mit überwältigender Mehrheit Ja zu weiteren zehn Jahren Naturpark. Mit der Gemeinde Belp (BE) hat am 17. September zudem die letzte der 20 Trägergemeinden des Naturpark Gantrisch (BE/FR) einer Verlängerung des Parkvertrags für weitere zehn Jahre zugestimmt. Auch in diesem Park fiel die Zustimmung in allen Gemeinden mit deutlicher Mehrheit aus. Das Netzwerk Schweizer Pärke gratuliert dem Naturpark Diemtigtal und dem Naturpark Gantrisch zu diesen guten Resultaten!

In diesem Jahr wurden zuvor bereits die Vertragserneuerungen in den Naturpärken Biosfera Val Müstair (GR) und Binntal (VS) von der lokalen Bevölkerung gutgeheissen. In den Regionalen Naturpärken Gruyère Pays-d'Enhaut (VD/FR), Chasseral (BE/NE), Ela (GR) und Jurapark Aargau (AG/SO) befindet die Bevölkerung bis Ende Jahr über den Fortbestand.

2021 stehen die Abstimmungen zur Erneuerung in den Naturpärken Beverin, Doubs, Jura vaudois und Pfyn-Finges an.

In sämtlichen Regionalen Naturpärken erfolgt alle zehn Jahre eine Vertragserneuerung, über welche die lokale Bevölkerung - meist an Gemeindeversammlungen - befindet. Im Anschluss prüfen und genehmigen die Kantone und der Bund die Weiterführung; der Bund vergibt schliesslich das Label «Park von nationaler Bedeutung» für weitere zehn Jahre.