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Naturpark Pfyn-Finges - © Marie-Thé Roux
Naturpark Pfyn-Finges - © Marie-Thé Roux

Aktuelles aus den Pärken

Wandern in den Schweizer Pärken

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12.06.2017

Die Schweizer Pärke feiern ihr Jubiläum

Die Schweizer Pärke entwickeln ihr Erfolgsmodell weiter: Seit 2007 sind in der Schweiz 14 Naturpärke und ein Naturerlebnispark entstanden. Hinzu kommen je ein National-, Natur-, und Naturerlebnispark in Errichtung. An der Generalversammlung vom Freitag, 9. Juni, im Landschaftspark Binntal haben die Pärke auf ihre Erfolge zurückgeblickt und gleichzeitig Zukunftsvisionen skizziert.

Die Entwicklung der Schweizer Pärkelandschaft ist eine Erfolgsgeschichte: In den letzten zehn Jahren sind 14 Regionale Naturpärke von nationaler Bedeutung sowie der Wildnispark Zürich Sihlwald als Naturerlebnispark entstanden. Jean-Michel Cina, Ehrenpräsident des Netzwerk Schweizer Pärke und ehemaliger Walliser CVP-Nationalrat und Staatsrat, sagte an der Jubiläumsversammlung vom Freitag, 9. Juni, im Landschaftspark Binntal: «Die Erfolgsgeschichte der Schweizer Pärke ist nicht die Geschichte der Parkidee Schweiz, sondern die Erfolgsgeschichte jedes einzelnen Parkprojekts.»
Ermöglicht hat diese Dynamik die Revision des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz im Jahr 2007. Hinzu kommt der etablierte Schweizerische Nationalpark, der im «alten» Nationalparkgesetz aus dem Jahr 1914 verankert ist. Damit befinden sich heute 16 Pärke in Betrieb, drei sind in Errichtung: Im Kanton Waadt lancierte die Bevölkerung das Naturerlebnisparkprojekt Jorat und im Tessin das Projekt des Nationalparks Locarnese. 15 Gemeinden haben zudem im letzten Winter dem Regionalen Naturpark Schaffhausen zugestimmt, der 2018 in Betrieb gehen wird. Und es gibt Ideen für weitere Naturpärke; so etwa im Zürcher Berggebiet und im Dreiländereck Rätikon in der Ostschweiz.

Basisdemokratisches Prinzip

Ein wesentliches Merkmal der Schweizer Pärkepolitik ist die demokratische Legitimation: Pärke werden nicht von Bund und Kanton verordnet, sondern es ist die lokale Bevölkerung, die sie initiiert, entwickelt und an der Urne bewilligt. Damit wirken die Pärke identitätsstiftend. Das Bundesamt für Umwelt BAFU prüft die Charta des Parks und gibt das grüne Licht für die Umsetzung, womit die Qualität des Parks garantiert wird. Das basisdemokratische Vorgehen bedeutet jedoch auch, dass Parkprojekte misslingen können. Bei verschiedenen Projekten blieb es einzig bei der Idee, einzelne scheiterten an der Urne. Das jüngste dieser Beispiele ist das Nationalparkprojekt Adula, das die Bevölkerung der beteiligten Bündner und Tessiner Gemeinden im Herbst 2016 ablehnte.


Herausforderungen für die neuen Nationalpärke
Im kommenden Jahr stimmt nun die Bevölkerung von acht Gemeinden über das Nationalparkprojekt Locarnese ab. Dieses geniesst auf nationaler Ebene hohe Anerkennung. Die Direktorin des Locarnese, Samantha Bourgoin, sagte an einer Podiumsdiskussion an der Jubiläumsversammlung, dass ein neuer Nationalpark ein Plus für die ganze Pärkelandschaft bedeute und dass es auch wichtig sei, die Anliegen der lokalen Bevölkerung aufzunehmen. Die Projektverantwortlichen seien zuversichtlich, dass dies im Locarnese gelingen werde. Was ein Park einer Region bringen kann, zeigt das Beispiel des vor über 100 Jahren gegründeten Schweizerischen Nationalparks, welcher einen deutlich höheren Schutzstatus aufweist als die Nationalpärke der neuen Generation, wie Andrea Hämmerle, ehemaliger Präsident der Eidgenössischen Nationalparkkommission und ehemaliger Bündner SP-Nationalrat festhielt.


Stärken und Potenzial der Pärke
Wie wichtig Parkregionen sind, zeigte auch die französische Nachhaltigkeitsexpertin Isabelle Delannoy anhand des Zukunftsmodells der Kreislaufwirtschaft auf. Sie betonte, dass Pärke ideale Regionen für die Entwicklung von solchen nachhaltigen Systemen sind, da sie auf lokalere Ebene die unterschiedlichsten Akteure verbinden und Innovationen fördern. Viola Amherd, Walliser CVP-Nationalrätin und Präsidentin des Landschaftsparks Binntal, betonte, dass die Pärke bereits viel leisten, dass es aber auch noch viel Potenzial gebe; etwa im Bereich der Gastronomie und der Hotellerie. Thomas Egger, Direktor der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete, betonte, dass im Lokalen die Zusammenarbeit verschiedener Akteure manchmal besser gelinge als im Nationalen: Auf nationaler Ebene sei es kaum denkbar, Landwirtschaft und Tourismus zusammen zu bringen, in vielen Regionen arbeiteten die Bereiche jedoch eng zusammen. «Die Pärke können dies koordinieren, die Erfahrungen weitergeben und dabei eine Vorbildfunktion einnehmen.»

06.06.2017

«Kleine Weltwunder» in den Schweizer Pärken

Unsere Schweizer Pärke sind voller Leben. Denn nur hier begegnen die Menschen jedem Stück Natur und Kultur mit so viel Achtsamkeit, dass man auf Schritt und Tritt und in jedem Detail ein kleines Weltwunder entdecken kann. Manche sind aufsehenerregend, viele blühen im Verborgenen. Aber alle haben eines gemeinsam: Sie warten nur darauf, von uns bewundert und geschätzt zu werden. In neuen TV-Spots wird die gesamte Schweiz von Bewohnerinnen und Bewohnern der 19 Schweizer Pärke eingeladen, diese kleinen Weltwunder zu besuchen. Dabei lenken die Protagonistinnen und Protagonisten den Blick auf vermeintlich Alltägliches, das durch ihren Einsatz in einem ganz neuen Licht erscheint. Mit Stolz präsentieren sie in ihrer Sprache und in ihrem Dialekt das, was die natürliche und kulturelle Vielfalt unserer Pärke ausmacht. Und was es nur in den Schweizer Pärken zu entdecken gibt.
30.05.2017

Video: Sterneköche überbrücken im Parc régional Chasseral den Röstigraben

Am Dienstag, 23. Mai 2017, sind die beiden Sterneköche Franck Giovannini (Restaurant de l'Hôtel de Ville, Crissier) und Sven Wassmer (7132 Silver Restaurant, Vals) der Einladung von Chantal Torche, Gastgeberin der Métairie de Dombresson im Parc régional Chasseral, gefolgt.

Im Rahmen der neuen Kampagne der Schweizer Pärke waren sie eingeladen, gemeinsam den Röstigraben am einfachen Herd der Métairie zu erforschen. Ganz nach dem Motto: «La pomme de terre n'est pas qu'une Rösti».

Video

17.05.2017

Der 3. Nationale Pärke-Markt war ein Erfolg!

Die Schweizer Pärke bieten Naturerlebnisse und regionale Spezialitäten. Einige davon haben sie am dritten nationalen Pärke-Markt auf dem Bundesplatz in Bern präsentiert.

Es sind dies zum einen Spezialitäten, die durchaus der landläufigen Erwartung entsprechen - Käse, Milch oder Gemüse - die durch ihre Hochwertigkeit und Regionalität vom Nahrungsmittel zum Kulturgut werden. Daneben bieten die Schweizer Pärke aber auch spezielle Produkte wie Tannenspitzen-Jelly und Murmeltier-Gehacktes aus dem Landschaftspark Binntal. Im Nationalpark-Kandidat Locarnese wird einer alten Tradition neues Leben eingehaucht: Aus einheimischem Mais wird nach traditionellem Verfahren das glutenfreie Mehl Farina Bóna hergestellt.

12.05.2017

3. Nationaler Pärke-Markt auf dem Bundesplatz in Bern am Freitag, 12. Mai 2017, 10-19 Uhr

Ergattern Sie Köstliches aus den Schweizer Pärken!

Eine Anhäufung an Gaumenfreuden aus den Schweizer Pärken gibt es am 3. Nationalen Pärke-Markt am Freitag, 12. Mai auf dem Bundesplatz in Bern. Die Regionalprodukte der vielfältigen Parkregionen können Sie direkt degustieren und einkaufen - ideal für ein herzhaftes Muttertaggeschenk.

Zur Mittagszeit gibt es typische Gerichte wie «Cholera» aus dem Binntal. Während des ganzen Markttags finden Sie Salziges und Süsses, erfrischende Getränke sowie Apéro-Platten mit passendem Wein oder Bier. Neben dem Kulinarischen können Gross und Klein spielerisch eintauchen in die Welt der Schweizer Pärke. Selber Badesalz mit Bergkräutern herstellen, zum Imker werden und zahlreiche weitere Attraktionen sorgen für Spannung!

12.05.2017

Kleine Weltwunder: Lancierung der neuen Kommunikationskampagne der Pärke

Anlässlich des Pärkemarkts am 12. Mai auf dem Bundesplatz wird die neue Kommunikations-kampagne der Pärke lanciert. Unter dem Titel «Kleine Weltwunder» stehen die vielfältigen Erlebnisse in den Pärken im Mittelpunkt.
20.04.2017

Lancierung der neuen Kampagne von Schweiz Tourismus «Back to nature»

Die neue Kampagne «Back to Nature» von Schweiz Tourismus wird in einer simultanen Presse Konferenz in Zürich und Lausanne am 20. April lanciert. Rund um den naturnahen Tourismus organisiert, setzt sie die Schweizer Pärke ins Rampenlicht. Dieses Jahr setzen die touristischen Angebote den Schwerpunkt auf Wildbeobachtungen und Übernachten in Berghütten. Während der Presse Konferenz werden die Pärke ihre Spezialitäten den Journalisten zum Kosten anbieten.
17.03.2017

Regionaler Naturpark Schaffhausen reicht sein Gesuch beim BAFU ein

Nach den erfolgreichen Abstimmungen im Dezember 2016 hat die Parkleitung des Naturpark Schaffhausen am 17. März sein Gesuch beim BAFU eingereicht. Der Park umfasst 15 Gemeinden, davon 2 auf deutschem Gebiet. Bei einem positiven Entscheid des BAFU erhält der Park das Label für eine 10-jährige Betriebsphase, die am 1.1.2018 beginnt.