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Naturpark Pfyn-Finges - © Marie-Thé Roux
Naturpark Pfyn-Finges - © Marie-Thé Roux

Aktuelles aus den Pärken

10.06.2018

Nationalpark Locarnese ist gescheitert

Nur 2 von 8 Gemeinden haben heute Sonntag dem Nationalparkprojekt Locarnese (TI) zugestimmt, womit das Projekt gescheitert ist. Nachdem 2016 bereits der Parc Adula (GR/TI) abgelehnt wurde, erachtet das Netzwerk Schweizer Pärke die Errichtung eines Nationalparks im Rahmen der heutigen Gesetzgebung als nicht realistisch und fordert vom Bundesrat entsprechende Massnahmen.

Die Bevölkerung der Gemeinden Ascona und Bosco Gurin hat heute dem Nationalparkprojekt Locarnese zugestimmt, jene der Gemeinden Brissago, Centovalli, Losone, Onsernone, Ronco s/Ascona und Terre di Pedemonte hat es abgelehnt. Mit diesem deutlichen Resultat ist das zweite Projekt für die Errichtung eines Nationalparks der neuen Generation gescheitert. Damit endet eine 15-Jährige Aufbauphase abrupt und für die zahlreichen Befürworterinnen verschwinden mit dem heutigen Ergebnis hoffnungsvolle Perspektiven.

Der Nationalpark des Locarnese ist ein Projekt, welches die Nationalparkidee in einer maximal verträglichen Form für die Bewohner umgesetzt hat. Nach dem Nein der Bewohner zum Projekt betrachtet das Netzwerk Schweizer Pärke die Schaffung eines neuen Nationalparks im Rahmen des bestehenden Gesetzes als nicht realistisch, zumal im November 2016 bereits der Parc Adula an der Urne abgelehnt wurde.

Das Netzwerk Schweizer Pärke fordert deshalb jetzt vom Bundesrat ein Konzept, welches das Potential von Grossschutzgebieten in der Schweiz aufzeigt. Diese Potentialabklärung ist in ökonomischer und ökologischer Hinsicht sinnvoll und notwendig. Die charakteristischen Naturgebiete sind das wichtigste Kapital und die Existenzgrundlage für den ländlichen Tourismus in der Schweiz. Nationalpärke stehen weltweit symbolisch für diese wirtschaftlichen Werte. Gleichzeitig stellen sie Kernräume für den Erhalt der Biodiversität dar. Auch in dieser Hinsicht steht der Bundesrat in der Pflicht aufzuzeigen, wie die Schweiz die Aichi-Ziele von 17% der Landesfläche für Schutzgebiete erreichen will.

Mit dem Konzept sind Wege aufzuzeigen, wie die Schweiz mit ihren charakteristischen Naturgebieten umgehen will und welche Rolle darin das Instrument des Nationalparks spielen kann. 

Nach dem negativen Entscheid behält das Nationalparkprojekt Locarnese seinen Status als Parkkandidat voraussichtlich bis Ende Jahr. Der Kanton Tessin entscheidet, in welcher Form er das Projekt abschliesst. 

17.05.2018

Die sechs Pärke des Jurabogens eröffnen La Route Verte

Am 17. Mai haben die sechs Regionalen Naturpärke des Jurabogens La Route Verte offiziell eröffnet. La Route Verte ist eine neue E-Bike Strecke, welche Schaffhausen und Genf in sieben Etappen verbindet. Jede Etappe hebt die Besonderheiten der Region hervor und lässt engagierte Persönlichkeiten wie Winzer, Pferdezüchter und Instrumentenbauer ihre Geschichten erzählen. Die Pärke bieten mit La Route Verte umweltfreundliche Aktivferien und schlagen die Brücke zwischen der französischen und deutschen Schweiz.

Mit dem E-Bike von Schaffhausen nach Genf durch die schönsten Landschaften des Jurabogens: Das verspricht La Route Verte, ein neues touristisches Erlebnis mit nationaler Bedeutung. Sie führt durch die sechs Regionalen Naturpärke Schaffhausen, Jurapark Aargau, Thal, Doubs, Chasseral und Jura vaudois.

Die Strecke von La Route Verte verläuft zu 95% auf SchweizMobil-Routen und nimmt die Besucher mit auf eine Entdeckungsreise durch sechs Regionale Naturpärke. Sie kann je nach Belieben gesamthaft in einer Woche oder in (Mehr-)Tagesetappen befahren werden. Jede Etappe stellt eine lebendige Landschaft in den Vordergrund und erzählt deren Geschichte aus der Sicht einer Persönlichkeit, die sich täglich für sie engagiert. So treffen die Besucher auf den Winzer im Schaffhauser Blauburgunderland, den Pferdezüchter in den Freibergen oder die Gitarrenbauer im Parc Jura vaudois, die ihre Instrumente aus dem Holz der Tonfichten des Risoud-Waldes kreieren. Diese Geschichten machen deutlich, welche Arbeit nötig ist, um die Naturschätze der Naturpärke zu pflegen und zu fördern, und sensibilisieren damit die Besucher.

Video

Sämtliche Informationen: www.larouteverte.ch

 

02.05.2018

Das Binntal lädt Krimi-Fans ein

Ein unvergessliches Wochenende mit Gänsehaut-Garantie können Sie mit Ihrer Familie und Freunden am 2. und 3. Juni 2018 im berühmten Swiss Historic Hotel «Ofenhorn» in Binn erleben: Begleitet von einer professionellen Theatergruppe werden Sie zu Ermittlern in einer packenden Krimigeschichte. Diese spielt rund um die Schätze und Legenden des Binntals und beginnt mit der Entdeckung einer Leiche in der Binna…

Buchen Sie das volle Programm mit köstlicher Küche und einer Übernachtung in einem historischen Zimmer.

Alle Infos finden Sie hier

12.04.2018

Jugend auf dem Gipfel - mit Alparc

Abenteuer in den Bergen für junge Menschen - das verspricht der Anlass Jugend in den Bergen, der am 12. Juli in verschiedenen Ländern Europas stattfindet. Das Netzwerk Schweizer Pärke ist Partner des Anlasses.

Gemeinsam auf einen Berggipfel wandern, draussen übernachten, Sternebeobachten und dabei vieles über die Natur, den Umweltschutz und den Klimawandel lernen. All dies können Jugendgruppen am 12. Juli 2018 am Anlass "Jugend auf dem Gipfel" erleben. Der Event richtet sich an junge Menschen von 6 bis 25 Jahren und findet in der Schweiz, Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien und Slowenien statt.

Mitmachen lohnt sich, die Anmeldung läuft bis am 30. April unter diesem Link.

Organisiert wird der Anlass von Alparc - dem Netzwerk Alpiner Schutzgebiete - mit verschiedenen Partnern - darunter auch das Netzwerk Schweizer Pärke.

02.03.2018

Die Schweizer Pärke beteiligen sich an der Kampagne #Kulturerbe2018

Welche Rolle spielt das bauliche, immaterielle, kulturelle, natürliche und digitale Kulturerbe in unserem Sozialleben und für unser allgemeines Wohlbefinden? Das europäische Jahr des Kulturerbes versucht 2018 auf diese Frage zu antworten, in dem es dieses Erbe, das soziale Verbindungen und Identitäten schafft, in den Vordergrund rückt.

Mit der nationalen Kampagne #Kulturerbe2018 nimmt die Schweiz an diesem speziellen Jahr teil, in dem sie ein Programm mit Anlässen in Verbindung zum Kulturerbe anbietet. Das Netzwerk Schweizer Pärke kommuniziert in diesem Programm als Partner der Kampagne die Aktivitäten und Anlässe der Pärke, die in Zusammenhang mit diesem speziellen Jahr stehen. Die Schweizer Pärke laden Sie auf diese Weise ein, ihr reiches Kulturerbe (wieder) zu entdecken und daran teilzunehmen.
Sämtliche Informationen zu #Kulturerbe2018 finden Sie hier.

22.02.2018

Nationalpark Locarnese: Grenzüberschreitendes Schutzgebiet wird möglich

Der Bundesrat hat gestern die rechtlichen Grundlagen für den Nationalpark Locarnese geschaffen, der auch italienisches Gebiet einschliessen soll.

Das Netzwerk Schweizer Pärke freut sich über den Entscheid des Bundesrates: Dieser ermöglicht durch eine Anpassung der Pärkeverordnung die Schaffung von Nationalpärken mit einem Teil des Schutzgebietes im Ausland. Auch hat der Bundesrat einem Staatsvertrag mit Italien zugestimmt, der das «Valle die Bagni di Craveggia» betrifft. Dieses Gebiet, das geografisch mit dem Onsernonetal eine Einheit bildet, vervollständigt das Nationalparkprojekt Locarnese. Über dieses werden am 10. Juni die die acht Tessiner Gemeinden abstimmen, die das Projekt tragen: Ascona, Brissago, Bosco Gurin, Centovalli, Losone, Onsernone, Ronco s/Ascone und Terre die Pedemonte.
Die Gemeinde Onsernone ist historisch mit der italienischen Region Craveggia verbunden. Die Regionen sind sich ähnlich und sehen sich damit auch mit ähnlichen Problemen konfrontiert. Im Rahmen von Interreg-Projekten haben sie bereits mehrmals erfolgreich zusammengearbeitet. Mit dem Entscheid des Bundesrates und wenn die Bevölkerung der acht Tessiner Gemeinden bei Abstimmung zustimmt, kann die Zusammenarbeit gestärkt fortgesetzt werden. Wenn auch die die gesetzlichen Grundlagen und die Herkunft der Gelder unterschiedlich sind, das Ziel bliebt dassselbe: Ein Berggebiet gemeinsam über bestehende Grenzen hinweg entwickeln und seine Natur in Wert setzen.

Nationalparkprojekt Locarnese

Medienmitteilung des Bundes

05.12.2017

Fahrtziel Natur entwickelt sich weiter

Bequem mit dem ÖV in die Schweizer Pärke reisen: Was die Kooperation Fahrtziel Natur seit 2016 in den Bündner Pärken fördert, soll nun auf die Region Bern-Luzern ausgeweitet werden.

Am 1. Dezember 2017 fand das zweite Treffen der internationalen Steuerungsgruppe von Fahrtziel Natur in Berlin statt (v.l.: Mattias Kurzeck (VCD), Tina Müller (Netzwerk Schweizer Pärke), Werner Glünkin (Amt für Energie und Verkehr Graubünden) und Dr. Kathrin Bürglen (Fahrtziel Natur, DB)).
An dem Treffen wurde die Ausweitung von Fahrtziel Natur Schweiz diskutiert. In einem Pilotprojekt wurde Fahrtziel Natur 2016 in Graubünden aufgebaut und soll nun auf die Region Bern, Luzern ausgeweitet werden. Auch der Naturpark Schaffhausen hat sein Interesse angekündigt.
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13.11.2017

Erfolgreicher Auftritt der Schweizer Pärke am Slow Food Market

Die Schweizer Pärke waren am vergangenen Wochenende (10. bis 12. November) Ehrengast am Slow Food Market in Zürich. Bereits beim Eingang begrüssten die Pärke die Besucherinnen und Besucher mit einem warmen Apfelpunsch aus dem Jurapark Aargau.

Im Innern der Messe Zürich präsentierten neun Pärke ihre Köstlichkeiten. Von Tête de Moine aus dem Parc du Doubs über Walliser Bio-Ketchup aus dem Naturpark Pfyn-Finges hin zu Gerstensuppe aus Bio-Rollgerste aus dem Parc Ela fanden Gourmets alles was ihr Herz begehrt!

Die siebte Ausgabe des Slow Food Market Zürich besuchten fast 12 000 Kulinarik-Freunde. Die nächste Messe des guten Geschmacks findet im März 2018 in Bern statt.

24.10.2017

Impulse für den Tourismus mit ÖV und Verkehrsmanagement

Rund 80 Prozent aller Gäste in den Tourismusorten reisen mit dem Auto an, obwohl die Schweizer ÖV-Weltmeister sind. Damit mehr Gäste ohne eigenes Motorfahrzeug anreisen, müssten die Tourismusdestinationen viel konsequenter auf den öffentlichen Verkehr setzen. Dies zeigte eine Tagung, die Mitte Oktober in Bern stattgefunden hat. Organisator war der Verein Bus Alpin mit dem Netzwerk Schweizer Pärke als wichtigstem Partner.

Rund 100 Fachpersonen aus Tourismus, ÖV und Verwaltungen haben an der Tagung «Impulse für den Tourismus mit ÖV und Verkehrsmanagement» in Bern Strategien diskutiert, wie dem Tourismus in der Schweiz dank konsequenter Förderung des ÖV und Bündelung der Verkehrsströme neue Impulse verliehen werden können - ganz im Sinne der aktuellen Kampagne von Schweiz Tourismus «Zurück zur Natur». Mit diskutiert hat Stefan Müller-Altermatt, Präsident des Netzwerk Schweizer Pärke, und Tourismusverantwortliche aus den Pärken haben erfolgreiche Beispiele aus der Praxis vorgestellt.

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19.10.2017

Die Schweizer Pärke sind Ehrengast an der diesjährigen Slow Food Messe

In den 19 Schweizer Pärken verbinden Produzenten traditionelles Handwerk mit Innovation, stärken die regionale, nachhaltige Wirtschaft und tragen zum Erhalt von Biodiversität und Landschaft bei. Das Resultat sind einzigartige Köstlichkeiten, die Sie vom 10. bis 12. November am Slow Food Market kosten können! Als Ehrengast präsentieren zehn Pärke wahre Gaumenfreuden und machen bereits am Eingang der Messe auf sich aufmerksam.

Der Slow Food Market Zürich 2017 hebt sich vom Gros der zahlreichen Food-Anlässe durch höhere Qualität ab. Unter den über 200 Produzenten befinden sich neben den Schweizer Pärken Trouvaillen wie 20 Slow Food Presidi und Zürcher Spezialitäten.

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