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Naturpark Pfyn-Finges - © Marie-Thé Roux
Naturpark Pfyn-Finges - © Marie-Thé Roux

Aktuelles aus den Pärken

22.02.2018

Grünes Licht für grenzübergreifenden Nationalpark

Der Bundesrat hat gestern die rechtlichen Grundlagen für den grenzüberschreitenden Nationalpark Locarnese geschaffen. Dieser schliesst auch italienisches Gebiet ein.

Das Netzwerk Schweizer Pärke freut sich über den Entscheid des Bundesrates: Dieser ermöglicht durch eine Anpassung der Pärkeverordnung die Schaffung von grenzüberschreitenden Nationalpärken. Auch hat der Bundesrat einem Staatsvertrag mit Italien zugestimmt, der das «Valle die Bagni di Craveggia» betrifft. Dieses Gebiet, das geografisch mit dem Onsernonetal eine Einheit bildet, vervollständigt das Nationalparkprojekt Locarnese. Über dieses werden am 10. Juni die die acht Tessiner Gemeinden abstimmen, die das Projekt tragen: Ascona, Brissago, Bosco Gurin, Centovalli, Losone, Onsernone, Ronco s/Ascone und Terre die Pedemonte.
Die Gemeinde Onsernone ist historisch mit der italienischen Region Craveggia verbunden. Die Regionen sind sich ähnlich und sehen sich damit auch mit ähnlichen Problemen konfrontiert. Im Rahmen von Interreg-Projekten haben sie bereits mehrmals erfolgreich zusammengearbeitet. Mit dem Entscheid des Bundesrates und wenn die Bevölkerung der acht Tessiner Gemeinden bei Abstimmung zustimmt, kann die Zusammenarbeit gestärkt fortgesetzt werden. Wenn auch die die gesetzlichen Grundlagen und die Herkunft der Gelder unterschiedlich sind, das Ziel bliebt dassselbe: Ein Berggebiet gemeinsam über bestehende Grenzen hinweg entwickeln und seine Natur in Wert setzen.

Nationalparkprojekt Locarnese

Medienmitteilung des Bundes

05.12.2017

Fahrtziel Natur entwickelt sich weiter

Bequem mit dem ÖV in die Schweizer Pärke reisen: Was die Kooperation Fahrtziel Natur seit 2016 in den Bündner Pärken fördert, soll nun auf die Region Bern-Luzern ausgeweitet werden.

Am 1. Dezember 2017 fand das zweite Treffen der internationalen Steuerungsgruppe von Fahrtziel Natur in Berlin statt (v.l.: Mattias Kurzeck (VCD), Tina Müller (Netzwerk Schweizer Pärke), Werner Glünkin (Amt für Energie und Verkehr Graubünden) und Dr. Kathrin Bürglen (Fahrtziel Natur, DB)).
An dem Treffen wurde die Ausweitung von Fahrtziel Natur Schweiz diskutiert. In einem Pilotprojekt wurde Fahrtziel Natur 2016 in Graubünden aufgebaut und soll nun auf die Region Bern, Luzern ausgeweitet werden. Auch der Naturpark Schaffhausen hat sein Interesse angekündigt.
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13.11.2017

Erfolgreicher Auftritt der Schweizer Pärke am Slow Food Market

Die Schweizer Pärke waren am vergangenen Wochenende (10. bis 12. November) Ehrengast am Slow Food Market in Zürich. Bereits beim Eingang begrüssten die Pärke die Besucherinnen und Besucher mit einem warmen Apfelpunsch aus dem Jurapark Aargau.

Im Innern der Messe Zürich präsentierten neun Pärke ihre Köstlichkeiten. Von Tête de Moine aus dem Parc du Doubs über Walliser Bio-Ketchup aus dem Naturpark Pfyn-Finges hin zu Gerstensuppe aus Bio-Rollgerste aus dem Parc Ela fanden Gourmets alles was ihr Herz begehrt!

Die siebte Ausgabe des Slow Food Market Zürich besuchten fast 12 000 Kulinarik-Freunde. Die nächste Messe des guten Geschmacks findet im März 2018 in Bern statt.

24.10.2017

Impulse für den Tourismus mit ÖV und Verkehrsmanagement

Rund 80 Prozent aller Gäste in den Tourismusorten reisen mit dem Auto an, obwohl die Schweizer ÖV-Weltmeister sind. Damit mehr Gäste ohne eigenes Motorfahrzeug anreisen, müssten die Tourismusdestinationen viel konsequenter auf den öffentlichen Verkehr setzen. Dies zeigte eine Tagung, die Mitte Oktober in Bern stattgefunden hat. Organisator war der Verein Bus Alpin mit dem Netzwerk Schweizer Pärke als wichtigstem Partner.

Rund 100 Fachpersonen aus Tourismus, ÖV und Verwaltungen haben an der Tagung «Impulse für den Tourismus mit ÖV und Verkehrsmanagement» in Bern Strategien diskutiert, wie dem Tourismus in der Schweiz dank konsequenter Förderung des ÖV und Bündelung der Verkehrsströme neue Impulse verliehen werden können - ganz im Sinne der aktuellen Kampagne von Schweiz Tourismus «Zurück zur Natur». Mit diskutiert hat Stefan Müller-Altermatt, Präsident des Netzwerk Schweizer Pärke, und Tourismusverantwortliche aus den Pärken haben erfolgreiche Beispiele aus der Praxis vorgestellt.

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19.10.2017

Die Schweizer Pärke sind Ehrengast an der diesjährigen Slow Food Messe

In den 19 Schweizer Pärken verbinden Produzenten traditionelles Handwerk mit Innovation, stärken die regionale, nachhaltige Wirtschaft und tragen zum Erhalt von Biodiversität und Landschaft bei. Das Resultat sind einzigartige Köstlichkeiten, die Sie vom 10. bis 12. November am Slow Food Market kosten können! Als Ehrengast präsentieren zehn Pärke wahre Gaumenfreuden und machen bereits am Eingang der Messe auf sich aufmerksam.

Der Slow Food Market Zürich 2017 hebt sich vom Gros der zahlreichen Food-Anlässe durch höhere Qualität ab. Unter den über 200 Produzenten befinden sich neben den Schweizer Pärken Trouvaillen wie 20 Slow Food Presidi und Zürcher Spezialitäten.

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09.10.2017

Coop lädt zum Degustieren der Park-Spezialitäten ein

Schratteflueh-Salami, Fondue à la Tête de Moine, Goldkorn-Zopf: Diese Leckereien stammen aus Schweizer Pärken und sind in Coop-Filialen erhältlich. Zwischen dem 11. und dem 21. Oktober bietet Coop an 29 Verkaufsstellen in der Deutschschweiz Pärke-Spezialitäten zur Degustation – lassen Sie sich überraschen!

Finden Sie hier heraus, in welchen Coop-Filialen Sie die Köstlichkeiten aus den Schweizer Pärken degustieren können.

15.09.2017

Neue Wanderbroschüre

Die Schweizer Wanderwege und das Netzwerk Schweizer Pärke präsentieren 10 tolle Wanderungen! Marschiert zur Kesch-Hütte im Parc Ela, bestaunt Burgruinen im Jurapark Aargau und kostet auf dem Col de Jaman köstlichen Käse – so entdeckt ihr die Schweiz mit allen Sinnen!

Die 19 Schweizer Pärke bieten den Besucherinnen und Besuchern echte Natur-erlebnisse, spannende Geschichten, regionale Spezialitäten sowie 9000 Kilometer gut gepflegte Wanderwege. Die zehn Wandervorschläge, welche die Non-Profit-Organisation Schweizer Wanderwege in Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Schweizer Pärke für die neue Broschüre auswählte, widerspiegeln die Vielfalt der Parklandschaften und bieten Inspiration für den Wanderherbst.

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07.09.2017

Rettungsaktion für das Alpine Museum

Die Alpen sind Teil der Schweizerischen Identität und auch für die Schweizer Pärke von zentraler Bedeutung. Das Alpine Museum ist mit seinen Aktivitäten der Ort, welcher das Thema Alpen in die Stadt bringt und die Auseinandersetzung mit Alpenthemen möglich macht.

Das Alpine Museum ist durch massiven Kürzung der Bundesmittel in seiner Existenz bedroht. Ein Komitee hat am Dienstag, 29. August eine nationale Unterstützungsaktion für den zukunftsgerichteten Weiterbestand des Museums gestartet

Die Netzwerk Schweizer Pärke bittet Sie, die Aktion zu unterzeichnen

16.08.2017

Ein Beitrag für Natur-, Kultur- und Landschaftsschutz

Um die Tätigkeiten und Projekte der Pärke zu fördern, lanciert das Netzwerk Schweizer Pärke eine Kampagne zur Mittelbeschaffung. Ziel ist die Unterstützung der Schweizer Pärke in der Erhaltung, Aufwertung und Stärkung der Werte des natürlichen, landschaftlichen und kulturellen Erbes. Auch die Förderung der Umweltbildung, sowie das Stärken der sozialen und wirtschaftlichen Tätigkeiten, welche auf eine nachhaltige Entwicklung basieren, gehören dazu.

Mit einer Spende leisten Sie einen wertvollen Beitrag zum Engagement der Pärke und den Werten, die sie vermitteln.

Spendenkonto:

Netzwerk Schweizer Pärke, 3007 Bern
Kontonr.: 61-512844-8
IBAN: CH06 0900 0000 6151 2844 8

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25.07.2017

UNESCO sagt Ja zu Engadinia Val Müstair

Die UNESCO hat dem erweiterten UNESCO-Biosphärenreservat Engiadina Val Müstair das Label definitiv verliehen. Nach der Anerkennung im Jahre 2010 konnten die damals gestellten Auflagen somit erfüllt werden.

Der Schweizerische Nationalpark, die Gemeinde Val Müstair und die Gemeinde Scuol haben einen Kooperationsvertrag unterzeichnet und gemeinsam mit dem Kanton Graubünden das Gesuch vorbereitet. Wesentlicher Bestandteil des Gesuchs war ein integraler Managementplan. Um dem neuen Perimeter gerecht zu werden, wurde ein neuer Name festgelegt: Biosphärenreservat Engiadina Val Müstair.

Die drei Partner freuen sich, dass der internationale Koordinierungsrat des MAB-Programms der UNESCO dem Biosphärenreservat dieses wertvolle und international bekannte Qualitätslabel weiterhin verleiht und werden sich dafür einsetzen, das Potenzial zu nutzen. UNESCO Biosphärenreservate sind internationale Modellregionen, die sich eine nachhaltige Entwicklung zum Ziel setzen. Mehr dazu