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Naturpark Pfyn-Finges - © Marie-Thé Roux
Naturpark Pfyn-Finges - © Marie-Thé Roux

Aktuelles aus den Pärken

Wandern in den Schweizer Pärken

Entdecken Sie die Schweizer Pärke mit der Wanderbox zum exklusiven Preis von CHF 10.- (zzgl. Portokosten) anstatt CHF 42.90.

In der Wanderbox finden Sie 60 vielseitige Wanderungen in den Schweizer Pärken, dargestellt auf individuellen Karten. Sie können ganz einfach die einzelnen Wanderkarten mit allen notwendigen Infos (Anreise, Verpflegung, Dauer und Höhenmeter) auf Ihre Tour mitnehmen. Die Schweizer Pärke wünschen viel Spass beim Wandern!

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12.07.2017

Das Pärke-Label ist vertrauenswürdig

Die Stiftung für Konsumentenschutz gibt den zertifizierten Pärke-Produkten gute Noten.

Der Konsumentenschutz hat 56 Schweizer Regional-Labels verglichen: Das Pärke-Label schneidet dabei sehr gut ab. Mehr dazu lesen Sie hier

06.07.2017

Die Pärke-Landschaft wird vielfältiger

Per 1. Januar 2018 wird der Regionale Naturpark Schaffhausen als Park von nationaler Bedeutung anerkannt und der Regionale Naturpark UNESCO Biosphäre Entlebuch (LU) nimmt seine zweite zehnjährige Betriebsphase auf. Das BAFU hat am 5. Juli 2017 die entsprechenden Gesuche der Kantone Schaffhausen und Luzern gutgeheissen.

Der Regionale Naturpark Schaffhausen erhält per 1. Januar 2018 vom Bundesamt für Umwelt BAFU das Parklabel und nimmt seinen Betrieb definitiv auf. Er ist der erste länderübergreifende Naturpark der Schweiz: Sein Gebiet umfasst 15 Gemeinden, darunter auch die deutschen Gemeinden Jestetten und Lotstetten. Es handelt sich zudem um den ersten Park im Nordosten der Schweiz.

Die UNESCO Biosphäre Entlebuch gilt nach schweizerischem Recht ebenfalls als Regionaler Naturpark. Sie wurde bereits 2008 als Park von nationaler Bedeutung anerkannt. Das BAFU hat das Gesuch von Kanton und Parkträgerschaft für die Labelerneuerung geprüft: Die UNESCO Biosphäre Entlebuch startet als erster Park per 2018 in die zweite 10-jährige Betriebsphase.

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05.07.2017

Erster europäischer Naturpärke-Gipfel

Naturpark-Vertreter aus 20 europäischen Staaten unterzeichnen Erklärung in Brüssel.

Vertreter Regionaler Naturparke aus 20 Staaten haben Ende Juni in Brüssel auf dem «Ersten Europäischen Naturparke-Gipfel» eine gemeinsame Erklärung unterzeichnet. An der Veranstaltung in der Vertretung des Landes Nordrhein-Westfalen bei der Europäischen Union haben rund 100 Personen aus verschiedenen europäischen Staaten teilgenommen. Stefan Müller-Altermatt, Präsident des Netzwerk Schweizer Pärke, hat in einem Referat über die Erfahrungen in der Schweiz gesprochen.

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05.07.2017

Peter Oggier ist neuer Alparc-Präsident

Der Direktor des Naturparks Pfyn-Finges, Peter Oggier, ist neuer Präsident von Alparc, dem Netzwerk Alpiner Schutzgebiete. Das Netzwerk Schweizer Pärke gratuliert ihm zu seiner Wahl!

Der Alpac-Vorstand hat Peter Oggier Ende Juni im Südtirol gewählt, er folgt auf Michael Vogel, Leiter des Nationalparks Berchtesgaden in Deutschland. Dieser hatte Alparc während 14 Jahren präsidiert.

Oggier sagte nach seiner Wahl: «Ich freue mich, eine aktive Rolle im Alparc-Netzwerk zu spielen und damit die internationale Zusammenarbeit zur Erhaltung der alpinen Regionen zu erleichtern, so dass künftige Generationen diese lebendige Umwelt weiterhin geniessen können.»

Dr. Peter Oggier hatte an den Universitäten in Bern und Basel Zoologie studiert. Er arbeitete und unterrichtete in verschiedenen Feldern, so etwa in den Bereichen Ornithologie und Wildtierkorridore. Seit 2004 ist er Geschäftsführer des Naturparks Pfyn-Finges.

www.alparc.org

Quelle: Mitteilung von Alparc.

30.06.2017

Naturschätzen auf der Spur im Binntal

Natura Trails für Schweizer Naturpärke: in diesem auf mehrere Jahre hin ausgerichteten Projekt der Naturfreunde Schweiz liegt nun der Taschen-Wanderführer für den Landschaftspark Binntal vor. Er beschreibt zwei familienfreundliche Wander-Routen vom Goms ins Binntal.

Mit dem Projekt Natura Trail regen die Herausgeber der neuen Broschüre zu eigenem Erleben an. Der wandernde Mensch - ob Kind oder Erwachsener - erkennt die Schönheit der Natur; er erlebt, was Biodiversität bedeutet. Auf diese Weise sensibilisiert auch der Natura Trail Binntal für den Umgang mit der Natur. Zum Auftakt trafen sich unter anderen Urs Wüthrich-Pelloli, Präsident der NFS und Jacqueline Imhof, Gemeindepräsidentin von Binn, am vergangenen Dienstag im Gasthaus Heiligkreuz.


Die Idee der Natura Trails

Natura Trails sind Themenwege der Naturfreunde durch landschaftlich reizvolle Gebiete in ganz Europa. Mittlerweile gibt es an die 200 Natura Trails, von Deutschland über Rumänien bis Zypern. In Zusammenarbeit mit dem Netzwerk Schweizer Pärke entsteht nun eine Serie durch die schönsten Gegenden der Schweiz. Bisher erschienen sind in vergleichbarer Form die Broschüren «Chasseral», «Doubs», Jurapark Aargau und «Schaffhausen». Die Reihe motiviert dazu, die besonderen Naturschönheiten in Schweizer Pärken bewusst zu erwandern.
Eine der Etappen führt vom schmucken Mühlebach auf historischen Wegen durch dunkle Wälder, über Felsensteppen und entlang der steilen Felswände durch die Twingischlucht. Vom Stausee bei Ze Binne führt die Route weiter bis in den Weiler Heiligkreuz. Die zweite Etappe steigt den Berg hinauf und führt über den Panoramaweg der Schapleralpen zur Mineraliengrube Lengenbach und hinein nach Fäld. Beide Wanderungen dauern je vier Stunden und sind innerhalb eines Tages machbar. Wer es trotzdem etwas gemütlicher mag, findet passende Übernachtungsmöglichkeiten entlang des Weges in einem der Naturfreunde-Partnerhäuser, Heiligkreuz oder Bärgkristall.
Das handliche Büchlein zeigt nicht nur den Weg, sondern vor allem, was es am Wegesrand zu beobachten gibt. Reichhaltig bebildert beschreibt es die Flora, Fauna und Geologie entlang der Strecke in knapper, ansprechender Form. Darüber hinaus enthält es Hinweise zu Kulturschätzen, Museen, bis hin zu wirtschaftlichen Tätigkeiten und Gasthäusern.

Erhältlich ist es über www.naturfreunde.ch sowie auf der Geschäftsstelle des Landschaftsparks Binntal in Binn.

Text: Andreas Weissen (Landschaftspark Binntal) und Herbert Gruber (Naturfreunde Schweiz)

12.06.2017

Die Schweizer Pärke feiern ihr Jubiläum

Die Schweizer Pärke entwickeln ihr Erfolgsmodell weiter: Seit 2007 sind in der Schweiz 14 Naturpärke und ein Naturerlebnispark entstanden. Hinzu kommen je ein National-, Natur-, und Naturerlebnispark in Errichtung. An der Generalversammlung vom Freitag, 9. Juni, im Landschaftspark Binntal haben die Pärke auf ihre Erfolge zurückgeblickt und gleichzeitig Zukunftsvisionen skizziert.

Die Entwicklung der Schweizer Pärkelandschaft ist eine Erfolgsgeschichte: In den letzten zehn Jahren sind 14 Regionale Naturpärke von nationaler Bedeutung sowie der Wildnispark Zürich Sihlwald als Naturerlebnispark entstanden. Jean-Michel Cina, Ehrenpräsident des Netzwerk Schweizer Pärke und ehemaliger Walliser CVP-Nationalrat und Staatsrat, sagte an der Jubiläumsversammlung vom Freitag, 9. Juni, im Landschaftspark Binntal: «Die Erfolgsgeschichte der Schweizer Pärke ist nicht die Geschichte der Parkidee Schweiz, sondern die Erfolgsgeschichte jedes einzelnen Parkprojekts.»
Ermöglicht hat diese Dynamik die Revision des Bundesgesetzes über den Natur- und Heimatschutz im Jahr 2007. Hinzu kommt der etablierte Schweizerische Nationalpark, der im «alten» Nationalparkgesetz aus dem Jahr 1914 verankert ist. Damit befinden sich heute 16 Pärke in Betrieb, drei sind in Errichtung: Im Kanton Waadt lancierte die Bevölkerung das Naturerlebnisparkprojekt Jorat und im Tessin das Projekt des Nationalparks Locarnese. 15 Gemeinden haben zudem im letzten Winter dem Regionalen Naturpark Schaffhausen zugestimmt, der 2018 in Betrieb gehen wird. Und es gibt Ideen für weitere Naturpärke; so etwa im Zürcher Berggebiet und im Dreiländereck Rätikon in der Ostschweiz.

Basisdemokratisches Prinzip

Ein wesentliches Merkmal der Schweizer Pärkepolitik ist die demokratische Legitimation: Pärke werden nicht von Bund und Kanton verordnet, sondern es ist die lokale Bevölkerung, die sie initiiert, entwickelt und an der Urne bewilligt. Damit wirken die Pärke identitätsstiftend. Das Bundesamt für Umwelt BAFU prüft die Charta des Parks und gibt das grüne Licht für die Umsetzung, womit die Qualität des Parks garantiert wird. Das basisdemokratische Vorgehen bedeutet jedoch auch, dass Parkprojekte misslingen können. Bei verschiedenen Projekten blieb es einzig bei der Idee, einzelne scheiterten an der Urne. Das jüngste dieser Beispiele ist das Nationalparkprojekt Adula, das die Bevölkerung der beteiligten Bündner und Tessiner Gemeinden im Herbst 2016 ablehnte.


Herausforderungen für die neuen Nationalpärke
Im kommenden Jahr stimmt nun die Bevölkerung von acht Gemeinden über das Nationalparkprojekt Locarnese ab. Dieses geniesst auf nationaler Ebene hohe Anerkennung. Die Direktorin des Locarnese, Samantha Bourgoin, sagte an einer Podiumsdiskussion an der Jubiläumsversammlung, dass ein neuer Nationalpark ein Plus für die ganze Pärkelandschaft bedeute und dass es auch wichtig sei, die Anliegen der lokalen Bevölkerung aufzunehmen. Die Projektverantwortlichen seien zuversichtlich, dass dies im Locarnese gelingen werde. Was ein Park einer Region bringen kann, zeigt das Beispiel des vor über 100 Jahren gegründeten Schweizerischen Nationalparks, welcher einen deutlich höheren Schutzstatus aufweist als die Nationalpärke der neuen Generation, wie Andrea Hämmerle, ehemaliger Präsident der Eidgenössischen Nationalparkkommission und ehemaliger Bündner SP-Nationalrat festhielt.


Stärken und Potenzial der Pärke
Wie wichtig Parkregionen sind, zeigte auch die französische Nachhaltigkeitsexpertin Isabelle Delannoy anhand des Zukunftsmodells der Kreislaufwirtschaft auf. Sie betonte, dass Pärke ideale Regionen für die Entwicklung von solchen nachhaltigen Systemen sind, da sie auf lokalere Ebene die unterschiedlichsten Akteure verbinden und Innovationen fördern. Viola Amherd, Walliser CVP-Nationalrätin und Präsidentin des Landschaftsparks Binntal, betonte, dass die Pärke bereits viel leisten, dass es aber auch noch viel Potenzial gebe; etwa im Bereich der Gastronomie und der Hotellerie. Thomas Egger, Direktor der Schweizerischen Arbeitsgemeinschaft für die Berggebiete, betonte, dass im Lokalen die Zusammenarbeit verschiedener Akteure manchmal besser gelinge als im Nationalen: Auf nationaler Ebene sei es kaum denkbar, Landwirtschaft und Tourismus zusammen zu bringen, in vielen Regionen arbeiteten die Bereiche jedoch eng zusammen. «Die Pärke können dies koordinieren, die Erfahrungen weitergeben und dabei eine Vorbildfunktion einnehmen.»

06.06.2017

«Kleine Weltwunder» in den Schweizer Pärken

Unsere Schweizer Pärke sind voller Leben. Denn nur hier begegnen die Menschen jedem Stück Natur und Kultur mit so viel Achtsamkeit, dass man auf Schritt und Tritt und in jedem Detail ein kleines Weltwunder entdecken kann. Manche sind aufsehenerregend, viele blühen im Verborgenen. Aber alle haben eines gemeinsam: Sie warten nur darauf, von uns bewundert und geschätzt zu werden. In neuen TV-Spots wird die gesamte Schweiz von Bewohnerinnen und Bewohnern der 19 Schweizer Pärke eingeladen, diese kleinen Weltwunder zu besuchen. Dabei lenken die Protagonistinnen und Protagonisten den Blick auf vermeintlich Alltägliches, das durch ihren Einsatz in einem ganz neuen Licht erscheint. Mit Stolz präsentieren sie in ihrer Sprache und in ihrem Dialekt das, was die natürliche und kulturelle Vielfalt unserer Pärke ausmacht. Und was es nur in den Schweizer Pärken zu entdecken gibt.
30.05.2017

Video: Sterneköche überbrücken im Parc régional Chasseral den Röstigraben

Am Dienstag, 23. Mai 2017, sind die beiden Sterneköche Franck Giovannini (Restaurant de l'Hôtel de Ville, Crissier) und Sven Wassmer (7132 Silver Restaurant, Vals) der Einladung von Chantal Torche, Gastgeberin der Métairie de Dombresson im Parc régional Chasseral, gefolgt.

Im Rahmen der neuen Kampagne der Schweizer Pärke waren sie eingeladen, gemeinsam den Röstigraben am einfachen Herd der Métairie zu erforschen. Ganz nach dem Motto: «La pomme de terre n'est pas qu'une Rösti».

Video

17.05.2017

Der 3. Nationale Pärke-Markt war ein Erfolg!

Die Schweizer Pärke bieten Naturerlebnisse und regionale Spezialitäten. Einige davon haben sie am dritten nationalen Pärke-Markt auf dem Bundesplatz in Bern präsentiert.

Es sind dies zum einen Spezialitäten, die durchaus der landläufigen Erwartung entsprechen - Käse, Milch oder Gemüse - die durch ihre Hochwertigkeit und Regionalität vom Nahrungsmittel zum Kulturgut werden. Daneben bieten die Schweizer Pärke aber auch spezielle Produkte wie Tannenspitzen-Jelly und Murmeltier-Gehacktes aus dem Landschaftspark Binntal. Im Nationalpark-Kandidat Locarnese wird einer alten Tradition neues Leben eingehaucht: Aus einheimischem Mais wird nach traditionellem Verfahren das glutenfreie Mehl Farina Bóna hergestellt.

12.05.2017

3. Nationaler Pärke-Markt auf dem Bundesplatz in Bern am Freitag, 12. Mai 2017, 10-19 Uhr

Ergattern Sie Köstliches aus den Schweizer Pärken!

Eine Anhäufung an Gaumenfreuden aus den Schweizer Pärken gibt es am 3. Nationalen Pärke-Markt am Freitag, 12. Mai auf dem Bundesplatz in Bern. Die Regionalprodukte der vielfältigen Parkregionen können Sie direkt degustieren und einkaufen - ideal für ein herzhaftes Muttertaggeschenk.

Zur Mittagszeit gibt es typische Gerichte wie «Cholera» aus dem Binntal. Während des ganzen Markttags finden Sie Salziges und Süsses, erfrischende Getränke sowie Apéro-Platten mit passendem Wein oder Bier. Neben dem Kulinarischen können Gross und Klein spielerisch eintauchen in die Welt der Schweizer Pärke. Selber Badesalz mit Bergkräutern herstellen, zum Imker werden und zahlreiche weitere Attraktionen sorgen für Spannung!