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Aktuelles aus den Pärken

29.09.2020

Klare Bekenntnisse zu den Naturpärken Gantrisch und Diemtigtal

Im September sagten die beiden Trägergemeinden des Naturpark Diemtigtal (BE) - Diemtigen und Zweisimmen - mit überwältigender Mehrheit Ja zu weiteren zehn Jahren Naturpark. Mit der Gemeinde Belp (BE) hat am 17. September zudem die letzte der 20 Trägergemeinden des Naturpark Gantrisch (BE/FR) einer Verlängerung des Parkvertrags für weitere zehn Jahre zugestimmt. Auch in diesem Park fiel die Zustimmung in allen Gemeinden mit deutlicher Mehrheit aus. Das Netzwerk Schweizer Pärke gratuliert dem Naturpark Diemtigtal und dem Naturpark Gantrisch zu diesen guten Resultaten!

In diesem Jahr wurden zuvor bereits die Vertragserneuerungen in den Naturpärken Biosfera Val Müstair (GR) und Binntal (VS) von der lokalen Bevölkerung gutgeheissen. In den Regionalen Naturpärken Gruyère Pays-d'Enhaut (VD/FR), Chasseral (BE/NE), Ela (GR) und Jurapark Aargau (AG/SO) befindet die Bevölkerung bis Ende Jahr über den Fortbestand.

2021 stehen die Abstimmungen zur Erneuerung in den Naturpärken Beverin, Doubs, Jura vaudois und Pfyn-Finges an.

In sämtlichen Regionalen Naturpärken erfolgt alle zehn Jahre eine Vertragserneuerung, über welche die lokale Bevölkerung - meist an Gemeindeversammlungen - befindet. Im Anschluss prüfen und genehmigen die Kantone und der Bund die Weiterführung; der Bund vergibt schliesslich das Label «Park von nationaler Bedeutung» für weitere zehn Jahre.

08.09.2020

Wichtig für die Biodiversität: Der Parc naturel du Jorat

Der Parc du Jorat könnte 2021 der erste Naturerlebnispark der Romandie werden. Whitney Toyloy, Miss Schweiz 2008, erklärt uns in diesem Video, warum der Jorat Wald weit mehr als nur ein Ort der Erholung ist.

Hier geht es zum Video: https://youtu.be/U3pJTBhn57Y

17.08.2020

Wochen voller Genuss

Im Holzofen Brot backen, Liköre ansetzen, Schokolade herstellen und vieles mehr ist während der Schweizer Genusswoche in den Schweizer Pärken möglich! Die Gäste können dabei nicht nur köstliche Regionalprodukte degustieren, sondern lernen Spannendes und Wissenswertes über deren Herstellung und die Produzenten dahinter.

Im September 2020 finden in der ganzen Schweiz Veranstaltungen rund um Regionalprodukte und Kulinarik statt. Überall stehen regionale Produkte und ihre Produzentinnen und Produzenten im Mittelpunkt und laden zum Entdecken ihrer regionalen Köstlichkeiten ein.
Die kulinarischen Veranstaltungen der Schweizer Pärke sind hier zu finden, einige davon finden bereits im August statt: https://www.gout.ch/de/programme/?labels=24

10.08.2020

Respect Nature!

Respektieren Sie die Natur, wenn Sie in den Schweizer Pärken und generell draussen unterwegs sind! Bleiben Sie auf den markierten Wander- Velo und Mountainbikewegen, lassen Sie keinen Abfall liegen, nutzen Sie beim Grillieren die dafür vorgesehen Feuerstellen: Durch das Einhalten von wenigen Regeln machen Sie Ihren Ausflug in vollem Einklang mit der Natur!

Die Schweizer Pärke beteiligten sich an der Kampagne «Respect Nature» und sensibilisieren so mit anderen Natur- und Umweltorganisationen für das korrekte Verhalten draussen in der Natur.

Die Videos dazu finden Sie auf der Kampagnenwebsite.

24.04.2020

Die Berner Naturpärke sind auf Kurs

Die drei regionalen Naturpärke im Kanton Bern haben einen positiven Einfluss auf eine nachhaltige Entwicklung ihrer Region und die Aufwertung wertvoller Natur- und Landschaftswerte. Zu diesem Schluss kommt eine Evaluation der Universität Bern. Die Evaluation empfiehlt, die bisherige Strategie akzentuiert weiterzuverfolgen.

Der Bund will die Auszeichnung der «Pärke von nationaler Bedeutung» um weitere zehn Jahre erneuern. In diesem Zusammenhang hat die Universität Bern im Auftrag des Kantons Bern das bisherige Wirken der Regionalen Naturpärke Chasseral, Diemtigtal und Gantrisch untersucht.

Positiver Einfluss auf nachhaltige Entwicklung
Die Ergebnisse der Evaluation liegen nun vor. Sie bestätigen den positiven Einfluss der Berner Pärke auf eine nachhaltige regionale Entwicklung wie sie der Kanton Bern seit Längerem anstrebt. Ein sehr gutes Zeugnis erhalten die Pärke im Bereich der Aufwertung von wertvollen Natur- und Landschaftswerten sowie bei den stark nachgefragten Bildungsangeboten für Schulen. Dank ihrer effizienten Strukturen scheinen die Geschäftsstellen der Pärke zudem gut gerüstet zu sein für die Herausforderungen der kommenden Jahre.

Als Modellregionen verankern
Die Studienautoren gehen davon aus, dass die zunehmende Nachfrage nach Freizeitaktivitäten in der freien Natur, der anhaltende Verlust an ökologisch wertvollen Flächen – Stichwort Biodiversitätsverlust – oder die weiteren Entwicklungen in der Landwirtschaftspolitik die Pärke auch künftig in besonderem Masse fordern werden. Um den veränderten Rahmenbedingungen sowie den Ansprüchen der lokalen Bevölkerung und der öffentlichen Hand auch in Zukunft gerecht werden zu können, empfehlen die Autoren eine Weiterverfolgung und Akzentuierung der bisherigen Strategien. Die Berner Pärke sollen als Modellregionen verankert werden, in denen innovative Projekte umgesetzt sowie verschiedene Interessen zum Wohl aller gebündelt und in Wert gesetzt werden können.

Bericht zur Evaluation

(Quelle: Website Kanton Bern)

25.03.2020

Neue Geschäftsleiterin Netzwerk Schweizer Pärke

Die neue Geschäftsführerin des Netzwerk Schweizer Pärke heisst Dominique Weissen Abgottspon. Die aktuelle Geschäftsführerin des Landschaftspark Binntal wird ihre neue Aufgabe Mitte Juli antreten und damit die Nachfolge von Christian Stauffer übernehmen.

Der Vorstand des Netzwerk Schweizer Pärke hat Dominique Weissen Abgottspon am 23. März zur neuen Geschäftsführerin des Vereins gewählt. Die 48-jährige Walliserin leitet seit 2010 den Landschaftspark Binntal und führte ihn zur Anerkennung als Naturpark von nationaler Bedeutung. Dominique Weissen wirkte zudem in verschiedenen Aufgaben beim Netzwerk Schweizer Pärke mit, unter anderem als Vorstandsmitglied. Somit kann sie auf eine gleichermassen breite wie tiefe Erfahrung in den Themenbereichen, mit welchen sich die Pärke befassen, zurückgreifen. Vor ihrer Zeit bei den Schweizer Pärken hatte sich die gelernte Buchhändlerin in der Privatwirtschaft als Geschäftsführerin einer grossen Buchhandlung bewährt.

Dominique Weissen wird auf Mitte Juli 2020 Christian Stauffer ablösen, der das Netzwerk Schweizer Pärke seit 2014 leitet und per 1. August zur Stiftung KORA wechselt.

Das Netzwerk Schweizer Pärke freut sich, die Führung der Geschäftsstelle des Vereins mit einer so kompetenten Person besetzen zu können. Dominique Weissen Abgottspon setzte sich gegen eine grosse Anzahl von Mitbewerberinnen und -bewerbern durch.

18.03.2020

Frische Luft und Bewegung in der Natur

Liebe Besucherinnen und Besucher, aufgrund des Corona-Virus und den damit verbundenen Weisungen des Bundesrates können derzeit viele Angebote und Veranstaltungen in den Schweizer Pärken, die auf dieser Website unter «Pärke entdecken» aufgeführt sind, nicht durchgeführt werden. Für Detailinformationen verweisen wir auf die jeweiligen Websites der Pärke.

Frische Luft und Bewegung in der Natur sind jedoch weiterhin erlaubt - falls Sie einen Spaziergang in einem Park in Ihrer Region planen, beachten Sie bitte folgende Regeln:

  • Unternehmen Sie Spaziergänge nur alleine oder mit Personen, die in Ihrem Haushalt leben
  • Bleiben Sie bei Fieber und Husten zu Hause
  • Bleiben Sie zu Hause, wenn Sie besonders gefährdet sin
  • Halten Sie Abstand zu anderen SpaziergängerInnen
  • Schütteln Sie niemandem die Hände
  • Husten und niesen Sie in die Armbeuge
  • Waschen Sie sich regelmässig gründlich mit Seife die Hände

Bleiben Sie gesund – wir freuen uns, Sie schon bald wieder in den Schweizer Pärken begrüssen zu dürfen!

21.01.2020

Für mehr Biodiversität in der Schweiz

Wälder, naturbelassene Flüsse und Seen, Alp- und Juraweiden, Moore, Auen und Trockenwiesen, Gletscher – in den Schweizer Pärken gibt es vielfältige Lebensräume, die einer reichen Tier- und Pflanzenwelt ein Zuhause bieten. Um die Biodiversität in der Schweiz zu erhalten und zu fördern, müssen die vorhandenen Lebensräume erhalten, gepflegt, aufwertet, ergänzt und vernetzt werden. Daher engagieren sich die Schweizer Pärke zusammen mit Partnern aus dem Natur- und Umweltbereich in der Fachgruppe Ökologische Infrastruktur für die Umsetzung der Strategie Biodiversität des Bundes, konkret für die Schaffung einer nationalen «Ökologischen Infrastruktur».

Ziel der Pärke ist es, als Regionen beispielhaft an der Schaffung der «Ökologischen Infrastruktur» mitzuwirken.
Auf der neuen Website der Fachgruppe finden sich hilfreiche Definitionen und Erklärungen sowie politischen Entwicklungen und aktuelle Informationen zum Thema.
https://www.oekologische-infrastruktur.ch/


Und hier finden Sie Informationen zum Engagement der Schweizer Pärke, illustriert mit konkreten Projektbeispielen.

23.12.2019

Frohe Festtage!

Mit diesem wunderbaren Bild aus Linn im Jurapark Aargau von Michel Jaussi wünscht das Netzwerk Schweizer Pärke allen frohe Weihnachten!
19.11.2019

Schaffhausen sagt Ja zum kantonalen Naturparkgesetz

Die Stimmbevölkerung des Kantons Schaffhausen hat am Sonntag, 17. November 2019, ein kantonales Naturparkgesetz mit 55,36 Prozent Ja-Stimmen angenommen. Das Netzwerk Schweizer Pärke freut sich zusammen mit dem Team und dem Unterstützungskomitee des Regionalen Naturparks Schaffhausen über diesen Entscheid.

Mit dem positiven Abstimmungsresultat ist die gesetzliche Grundlage geschaffen, dass der Kanton Schaffhausen den Regionalen Naturpark während der Betriebsphase jährlich mit 300'000 Franken unterstützt, was die Voraussetzung für einen jährlichen Beitrag des Bundes von rund 650'000 Franken ist. Den Gemeinden und dem Naturpark bringt der Entscheid Planungssicherheit.

Der Regionale Naturpark Schaffhausen ist zurzeit der jüngste Naturpark der Schweiz, er hat seinen Betrieb am 1. Januar 2018 aufgenommen.

Porträt des Parks