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Chaudanne-Quelle

Naturdenkmal
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Chaudanne Spring
1658 Rossinière

Parc naturel régional Gruyère Pays-d'Enhaut - Bei der Chaudanne-Quelle scheint das Wasser direkt aus den Tiefen der Erde heraufzusteigen. Vom Ost-Hang der Vanils Bergkette, wo es versickert und sich in einem endlosen Netzwerk von Galerien sammelt, legt es unterirdisch mehrere Kilometer zurück, bevor es dann schliesslich ganz in der Nähe der Hauptstrasse zwischen Bulle und Château-d’Œx die Oberfläche erreicht. Der überschwemmte Trichter markiert den Eingang zum unterirdischen Netzwerk und hat einen Durchmesser von etwa 2 m.

Diese Art von Karstquelle wird auch als Quelltopf bezeichnet, da das Wasser durch den Druck vertikal durch die unterirdischen Leitungen steigt, bevor es die Oberfläche erreicht. Mit einer Tiefe von mehreren hundert Metern handelt es sich hier um eines der tiefsten überschwemmten Höhlensysteme der Voralpen, das sogar für Höhlentaucher zugänglich ist. 1988 hat Cyrille Brandt eine Tiefe von -143 m erreicht - zu diesem Zeitpunkt der tiefste Höhlentauchgang der Schweiz. Bei einem Tauchgang, der über 9 Stunden dau

erte, wurde im 2009 bei der Chaudanne ein neuer Rekord von -175 Metern aufgestellt.

Die Wassertemperatur ist sehr stabil und beträgt um die 8°C. Das ist für die Taucher zwar recht frisch, aber in Anbetracht der Höhe des Entwässerungsgebiets (880 m bis 2389 m) doch eine relativ hohe Temperatur. Die Stabilität der Temperatur zeigt, dass das Wasser zwischen dem Einsickern und dem Austreten bei der Chaudanne eine gewisse Zeit im unterirdischen Netzwerk verbringt. Dennoch scheint die Quellschüttu

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