Vielfalt in den Reben
Jurapark Aargau - Mit einem Massnahmenangebot für Nichtberufswinzer und -winzerinnen wird im Rahmen von "Natur aus Winzerhand" die Biodiversität in den Rebbergen gefördert. Davon profitiert auch die Zaunammer als einer der drei Parkvögel des Jurapark Aargau.
Ausgangslage
Rebberge gehören zu den typischen und wertvollen Landschaftselementen im Jurapark Aargau. Im Parkperimeter befinden sich 40 % (160 ha) der Aargauer Rebberge. Die sonnenexponierten Hänge bieten gute Bedingungen zum Gedeihen von Trauben bester Qualität und Lebensräume für eine Vielzahl charakteristischer und gefährdeter wärmeliebender Tier- und Pflanzenarten. Wendehals, Zauneidechse und Co. brauchen strukturreiche Rebberge mit Böschungen, Säumen, Gebüschgruppen, Steinmauern und anderen Strukturen.
Ziel
Im Rahmen des Projekts erhalten nicht direktzahlungsberechtigte Betriebe die Möglichkeit, ihren Rebberg ökologisch aufzuwerten und einen Beitrag zur Förderung der Biodiversität zu leisten.
Die Winzer und Winzerinnen können Massnahmen aus einem vielseitigen Katalog auswählen. Massnahmen und Leistungen werden in einer Vereinbarung zwischen Bewirtschafter und Jurapark Aargau festgehalten. Der Jurapark Aargau bietet Beratung, Kostenübernahme des Pflanzguts und Anreize für die Pflege der Strukturen
Weitere Informationen
Wählbare Massnahmen zur Förderung der Biodiversität in den Reben:
- Schürfflächen mit Einsaat
- Blumengassen mit offenem Boden
- Kahlstellen
- Sand- und Asthaufen
- Trockenmauern und Steinkörbe
- Holzbeigen, Totholz
- Dornige Gebüschgruppen
- Jurapark-Wildrosen
- Hecken
- Einzelbäume
- Kleingewässer (insbesondere für die Geburtshelferkröte)
Partner
Nichtberufswinzer und -winzerinnen im Jurapark.
Fachliche Partner:
Agrofutura, BirdLife Schweiz, Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg.
Finanzierung:
- Abteilung Jagd und Fischerei Kanton Aargau
- Walder Bachmann-Stiftung






