Navigieren in Netzwerk Schweizer Pärke
Alle Angebote entdecken

Netzwerk Schweizer Pärke
Monbijoustrasse 61
CH-3007 Bern

Tel. +41 (0)31 381 10 71
Mob. +41 (0)76 525 49 44
info@parks.swiss

Kontakt

Aktuelles aus den Pärken

10. Nationaler Pärke-Markt, 21. Mai 2026

Am 21. Mai 2026 verwandelt sich der Bundesplatz in ein Festival der Kulinarik. Kosten Sie regionale Produkte und kommen Sie mit leidenschaftlichen Produzentinnen und Produzenten ins Gespräch! Auf dem Programm stehen Degustationen, Spiele und Animationen für Gross und Klein, Musik und alles, was man für eine gute Zeit braucht. Reservieren Sie sich das Datum schon jetzt!

Publikation «Weissbuch Schweizer Pärke»

Die Schweizer Pärke sollen Natur und Landschaft schützen, den ländlichen Raum beleben und die regionale Wirtschaft fördern: Diesen Auftrag setzen sie seit knapp 20 Jahren mit grossem Engagement und durchaus erfolgreich um. Sie stossen aber auch an Grenzen und werden von Politik und Öffentlichkeit nicht immer verstanden. Im kürzlich publizierten «Weissbuch Schweizer Pärke» blicken 11 Expertinnen und Experten von aussen auf die Pärke und beleuchten deren Rahmenbedingungen.
Alle anzeigen

Sammeln und Verarbeiten von Heilpflanzen

Bewahrung des Wissens um das Sammeln und Verarbeiten von Heilpflanzen in Bergregionen

Die Heilkräuterschule in Albinen und der Natupark Pfyn-Finges haben es sich angesichts des allgemeinen Wissensverlusts zu Heilpflanzen auf die Fahne geschrieben, die Weitergabe dieser Kenntnisse zu fördern und somit das Kulturerbe lebendig zu halten.

Naturpark Pfyn-Finges

Für alle Interessierten bietet die Heilkräuterschule den Kurs « Naturpharmazie im Garten » an, wo saisonaler Anbau, Ernte, Verarbeitung und Nutzung von Heilpflanzen für die Hausapotheke gelehrt werden. Die Kursreihe mischt Theorie und Praxi gekonnt und vermittelt die verschiedenen Arbeiten im Kräuter- und Heilpflanzengarten je nach Saison. Die Teilnehmer:innen können parallel dazu zuhause ihren eigenen Garten anlegen, das Gelernte in der Praxis umsetzen und das erworbene Wissen sähen.

Der Heilkräutergarten in Albinen

Naturpflanzen sind seit jeher und überall auf der Welt Teil der menschlichen Ernährung und Medizin. Das Sammeln und Anbauen von Wildpflanzen wurde durch den Kanton Wallis in die Schweizer Liste der lebendigen Traditionen überführt. Noch bis Mitte des 20. Jahrhunderts war es im Wallis üblich, diesen Tätigkeiten nachzugehen. Doch seither verliert sich die Tradition je länger je mehr und das damit verknüpfte, praktische Wissen wird nur noch von wenigen passionierten Menschen weitergetragen.

Trotzdem werden die Pflanzen, welche am gefragtesten sind, auch heute noch angebaut und mehrheitlich von Hand geerntet. Sie bringen den Bergbäuerinnen und –bauern ein Zusatzeinkommen ein. Das Pflücken und Sammeln von Wildpflanzen sind in der Schweiz zum Schutz der Natur gesetzlich geregelt.

Zurück